Mit einer Gesamtdurchschnittsnote von 2,2 belegt der Braun Pulsonic 9595 den ersten Platz in unserem großen Rasierer-Test.
Spitzenreiter ist dieses Modell allerdings auch beim Preis. Mit 350 Euro ist der Pulsonic der teuerste Trockenrasierer, vor den Vertretern von Phillips (290 Euro), Panasonic (200 Euro), Remington (150 Euro) und Grundig (130 Euro).
Der Slogan "Qualität hat seinen Preis" schlägt sich bei unserem Test im Ergebnis nieder. Je teurer der Rasierer, desto besser schneidet er ab.Die einzelnen Rasierer haben sich in den Bewertungskriterien folgendermaßen geschlagen?
Hier die jeweiligen Erstplatzierten:
- Optik: Philips (Note 1,6)
- Gewicht: Remington/Braun (2,6)
- Handlichkeit: Panasonic (2,0)
- Lautstärke: Philips (1,6)
- Hautgefühl während der Rasur: Braun (2,0)
- Hautgefühl nach der Rasur: Braun (2,0)
- Häufigkeit: Braun/Remington (2,1)
- Gründlichkeit: Braun/Remington (2,1)
- Rasur im Bereich Oberlippe: Braun (1,5)
- Rasur zwischen Kinn und Unterlippe: Braun (1,5)
- Rasur am Kinn: Braun (1,8)
- Rasur am Hals: Remington (2,0)
Die besten Trockenrasierer
Platz eins: Braun Pulsonic 9595
Mit einer Gesamtdurchschnittsnote von 2,2 landete der Schalltechnologie-Rasierer auf Rang eins
Der Pulsonic macht seinem Namen alle Ehre. Die Mikroimpulse, die vom Motor erzeugt werden, sorgen für eine sehr gründliche und schnelle Rasur. Der Scherkopf gleitet gut über die Haut und hinterlässt kaum Hautirritationen. Unsere Tester waren durchweg zufrieden.
Weiterer Pluspunkt des Rasierers: Das Gerät sieht wertig und stylisch aus und wird zur optischen Bereicherung eines jeden Badezimmers. Angenehme Zusatzfeatures sind eine Batterie- und Hygiene-Anzeige. Der Pulsonic ist waschbar und bietet als Zubehör eine Reinigungsstation. Diese ist zwar praktisch aber auch eine extreme akustische Zumutung. Immerhin: Danach riecht der Scherkopf angenehm zitronig. Wermutstropfen: Der Rasierer ist eine Spur zu laut.
Platz zwei: Panasonic Pro Curve ES 8168s
Platz zwei teilen sich zwei Rasierer. Zum einen schaffte es der Panasonic Pro Curve ES 8168s aufs Treppchen
Das Top-Modell von Panasonic überzeugt durch ein schlicht-modernes Design. Der Kurven-Profi passt sich sehr gut den Konturen an, hat aber bei der Gründlichkeit noch etwas Nachholbedarf. Der Bereich Oberlippe lässt sich nur etwas mühsam glattscheren. Fazit: liegt gut in der Hand aber dauert auch ein wenig.
Als Zusatzservice kommt der waschbare Rasierer mit LCD-Batterieanzeige und Reinigungssystem.
Platz zwei: Philishave Smart Touch XL 9190
Wie sein Rivale von Panasonic kommt der Smart Touch XL 9190 auf die 2,5 als Durchschnittsnote
Die Rasierer von Philips sehen von jeher anders aus. Der Philishave Smart Touch XL bietet zusätzlich noch ein futuristisch elegantes Design. Die Scherköpfe haben eine sehr große Rasierfläche, was die Rasur schnell und relativ gründlich macht. Am auffälligsten ist die Lautstärke des Gerätes. Flüsterleise mit einem sanften Surren pflügt sich der Philishave durchs Gesicht. Vorsicht: Die akustische Idylle wird jäh zerissen, wenn Sie den Barttrimmer anwerfen. Dieser klappert ordentlich.
Grundsätzlich meistert der Philishave alle Zonen gut, lediglich am Hals hat er aufgrund der großen Scherkopffläche leichte Probleme. Interessant: Die Akku-Anzeige informiert über schon rasierte und noch zu rasierende Minuten.
Platz vier: Remington F720
Der Scherfolientechnologie-Rasierer von Remington schrammt mit einer Note von 2,6 knapp am Podest vorbei
Remingtons F720 gibt sich stilvoll. Der Rasierer macht einen schlichten und zunächst klobigen Eindruck, liegt aber dennoch gut in der Hand. Als Rasierer liefert er gute Ergebnisse. Im Normalbetrieb dauert die Rasur etwas lange, der Turbo allerdings sorgt für eine schnelle und gründliche Glätte: Die Haare sind nach einem Zug fast gänzlich beseitigt. Akustisch ist das Gerät etwas zu laut. Auch zieht der Remington etwas zu stark an den Haaren.
Gut: Der Rasierer ist waschbar. Verbesserungswürdig: Die Entriegelungstaste für den Scherkopf lässt sich beim Rasieren durchaus mal versehentlich auslösen.
Platz fünf: Grundig MS 8640
Der Grundig MS 8640 xact muss sich der Konkurrenz geschlagen geben und landet nur auf Platz fünf
Kein schlechter Rasierer, aber gegenüber der Konkurrenz liefert der Grundig nur eine befriedigende Vorstellung ab (Note 3,3). Die Rasur ist nicht ganz gründlich, zudem verspürten die Tester ein leichtes Brennen auf der Haut.
Der günstigste unserer getesteten Trockenrasierer kommt ohne viel technischen Schnickschnack aus. Der Kopf ist relativ unbeweglich und passt sich an einige Gesichtspartien nur schwer an. Das Design erinnert an eine Phaserpistole aus Star Trek: zum Rasieren etwas unhandlich. Auch die Lautstärke ist verbesserungswürdig.









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