Eine Rasur wirkt erfrischend und macht die Haut glatt und geschmeidig. Doch auch wenn sie heute für fast jeden zum täglichen Ritual gehört, ist sie nicht ganz unproblematisch. Für manchen endet sie mit kleinen, lästigen roten Pickeln am Hals, bei anderen wiederum sorgt sie häufiger für einschneidende Erlebnisse.
Trockenrasur: Schnell und bequem. Bei Akne und infektiöser Haut ist sie sinnvoller als die Nassrasur. Das Gesicht vorher mit warmem Wasser und Waschcreme gründlich reinigen, abtrocknen, ein Pre-shave auftragen, das die Barthaare aufrichtet. Nachher ein After-shave-Produkt zur Beruhigung. Versuchen Sie, öfter zwischen Nass- und Trockenrasur zu wechseln.
Nassrasur: Sie gilt als die schonende und gründlichere Methode. Nachteil: Wer unreine Haut hat, leidet manchmal Qualen. Vorteil: Jede Nassrasur wirkt als Peeling, pflegt also die Haut.
1. Einweichen
Immer vor dem Duschen rasieren, sonst quillt die Haut zu sehr auf, und die Barthaare lassen sich nicht mehr richtig fassen. Am besten das Gesicht mit warmem Wasser und einer Reinigungscreme waschen.
2. Einschäumen
Rasierschaum oder -creme mit dem Rasierpinsel einmassieren und etwa fünf Minuten einwirken lassen. Dadurch stellen sich die Barthaare auf und lassen sich besser schneiden.
3. Reihenfolge
Nicht alle Barthaare sind gleich dick. Daher zuerst die Wangen, dann den Hals und zuletzt Oberlippe und Kinn rasieren. Hier sind die Stoppeln am stärksten und können die längste Einweichzeit vertragen.
4. Haut spannen
Um sicherzugehen, dass Sie auch alle Barthaare erwischen, sollten Sie die Haut beim Rasieren mit einer Hand spannen. Dadurch kann das Haar von der Rasierklinge tiefer gekappt werden. Außerdem verringert sich die Verletzungsgefahr. Spannen Sie die Haut dabei gegen die Richtung, in die Sie rasieren.
5. Mit dem Wuchs
Rasieren Sie niemals kreuz und quer über das Gesicht. Das mag zwar schneller gehen, richtet aber eine Menge Schaden an. Empfehlenswert ist die Rasur in Wuchsrichtung. Das schont die Haut. In falscher Richtung können schnell einzelne Barthaare ausgerissen werden. Finden Sie also Ihren persönlichen „Wirbel“ heraus, und pressen Sie die Klinge nicht zu stark an, sonst nehmen Sie gleich eine der wichtigen Hautschichten mit.
6. Entspannung
Nach der Rasur ist die Haut meist gerötet und gereizt. Daher braucht sie eine pflegende Nachbehandlung. Zuerst die Seifenreste mit warmem, dann mit kaltem Wasser abspülen. Jetzt können Sie Rasierwasser auftragen. Das belebt die Haut, ist aber alkoholhaltig und parfümiert. Bei trockener und empfindlicher Haut sollten Sie After-shave-Lotion, Balsam oder -Gel verwenden. Die sind nicht so scharf, geben der Haut Feuchtigkeit und schützen vor schädlichen Umwelteinflüssen.









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