Obst und Gemüse – je bunter desto besser
Einkaufs- und Lagerungstipps: Um den Vitamin- und Mineralstoffgehalt in Gemüse und Obst möglichst lange zu bewahren, ist es wichtig, schon beim Einkauf die Augen offen zu halten, und dann die Lebensmittel richtig zu lagern.
- Kaufen Sie nur Obst und Gemüse ohne Druckstellen und Verletzungen.- Lagern Sie Obst und Gemüse möglichst dunkel: Vitamin C ist sehr lichtempfindlich
- Bevorzugen Sie beim Einkauf Obst- und Gemüsesorten der Saison
- Bewahren Sie kälteresistentes Obst und Gemüse im Gemüsefach auf, am besten in Krepppapier gewickelt. Dadurch bleibt es länger frisch
- Lagern Sie Karotten ohne Grün, dann welken sie nicht so schnell
- Bewahren Sie kälteempfindliches Obst und Gemüse nicht im Kühlschrank auf: Zitrusfrüchte, Trauben, Ananas, Bananen, exotische Früchte; Auberginen, Paprika, Zucchini, Tomaten, Gurken, Avocados, Melonen
Hülsenfrüchte – wieder zum Leben erweckt
Essen Sie Hülsenfrüchte niemals roh, garen Sie sie grundsätzlich lange genug: Hülsenfrüchte enthalten giftige Begleitstoffe, die erst durch 10-minütiges Erhitzen unschädlich werden.
Einkaufstipp: Achten Sie darauf, dass die Hülsenfrüchte alle etwa die gleiche Größe haben, keine Dellen oder vertrockneten Stellen aufweisen.
Hochwertige Fette und Öle – Balsam für unsere Gefäße
Einkaufstipp: Bevorzugen Sie vollfette Milchprodukte statt rahmiger Varianten, halten Sie sich an Käsesorten mit maximal 45 Prozent Fett in der Trockenmasse (F.i.Tr.). Greifen Sie lieber zu mageren Fleisch- und Wurstsorten. Verzichten Sie weitgehend auf den Konsum pflanzlicher Fette mit hohem Anteil an der Omega-6-Linolsäure, wie etwa Sonnenblumen-, Maiskeim-, Weizenkeim-, Distel- und Traubenkernöl und daraus hergestellte Margarinesorten. Bringen Sie dafür mehr Omega-3-reiche Fettsäuren auf den Tisch. Die besten Quellen sind Seefisch, Wild, Fleisch aus artgerechter Haltung, Rapsöl, Walnüsse und Leinsamen bzw. daraus hergestelltes Öl.
Pragmatisch wäre, bei Fischmahlzeiten Olivenöl und bei der Zubereitung von Fleisch Rapsöl einzusetzen, um ein jeweils günstiges Omega-6- zu Omega-3-Fettsäurenmuster zu erzielen. Zusätzlich sollte man auch immer wieder andere pflanzliche Lebensmittel mit interessantem Gehalt an Omega3-Fettsäuren essen. Neben Walnüssen und Leinsamen sind das vor allem grüne Blattgemüse wie Spinat, Mangold und Portulak.
Olivenöl wird im Idealfall kalt verwendet. Es passt ideal zu Rohkostplatten und Salaten. Auch das hochwertige Walnussöl ist ein Liebling der kalten Küche, es verleiht Salaten, kalt gerührten Saucen und Gemüse eine angenehm nussige Note. Zum Kochen eignen sich Kokosfett, Butter oder Rapsöl, da deren Fettsäuren hitzestabil sind. Sonnenblumenöl und Margarine sollten Sie wegen ihres hohen Anteils an Omega-6- bzw. an trans-Fettsäuren meiden.
Quelle: "Das grosse LOGI Kochbuch", Franca Mangiameli, systemed Verlag












































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