Fitschen ist mehrfacher Deutscher Meister auf seiner Paradestrecke. Im vergangenen Jahr holte er sich über 10 000 Meter den Sieg im Studenten-Weltcup. Auf Grund einer Verletzung verpasste der Mann aus Wattenscheid die Olympia-Quali.
Trainingstag – Wettkampf-Vorbereitung
8.00 Uhr Frühstück: 3 Scheiben Vollkornbrot (1 mit Honig, 2 mit Marmelade,
keine Butter), danach Magerquark; 1 Glas O-Saftschorle (1:1)
Wagner: „Ideal. Alle sinnvollen Frühstückskomponenten sind drin, inklusive Getränke-Aufnahme.“
10.00 Uhr erstes Training (Schwimmen): 1 Banane, 1 Liter Apfelschorle (eine halbe Stunde danach)
Wagner: „Okay.“
12.30 Uhr Mittagessen: Nudeln mit Tomatensoße, 0,6 Liter Apfelschorle, 1 Apfel
Wagner: „Geht auch klar.“
16.00 bis 18.00 Uhr Tempoläufe (16x500 Meter, dazwischen jeweils 60 Sekunden traben), 1,5 Liter Kohlenhydrat-Getränk, 1 Banane
19.00 Uhr Abendessen: 2 Scheiben Brot mit Käse und Schinken (ohne Butter); kleiner Salat aus 2 Tomaten, 2 Möhren, 5 Radieschen, 1/2 Paprika, etwas Dosenmais; 1 Jogurt zum Nachtisch und 3 Glas Apfelschorle
Fitschen: „Besonders Anfänger sollten im Training erst mal prüfen, was ihr Magen verträgt.“
Wagner: „Das ist richtig, oft können Müsli, Salat und Milchprodukte Probleme verursachen.“
TV-Snack für abends: 1 Apfel, 1 Jogurt, manchmal 1 Tafel Schokolade
Fazit Wagner: „Ein sehr gutes Mahlzeiten-Timing. 3000 bis 3500 Kalorien sind eine gute Richtgröße für die Energiezufuhr. Einziger Schwachpunkt könnte die geringe Eiweißzufuhr sein.“
Wettkampftag – Rennbeginn: 21.00 Uhr
9.00 Uhr Frühstück: 3 Scheiben Brot, Marmelade, Honig und 2 Glas Saftschorle
11.00 Uhr 3 Kilometer Laufen, Stretching, 3 Steigerungsläufe über jeweils 100 Meter, 1 Banane, 1 Liter Apfelschorle
Wagner: „6 Stunden zwischen Frühstück und Mittagessen sind zu lang, eine Banane dazwischen ist zu wenig. Mehr Festes und weniger Flüssiges wäre sinnvoll.“
15.00 Uhr Mittagessen: Hühnchen süß-sauer mit viel Reis, 2 bis 3 Möhren zum Knabbern, 3 Glas Apfelschorle
18.00 bis 19.00 Uhr: 1 Banane; jeweils 1 Liter Apfelschorle, Kohlenhydrat-Getränk und stilles Mineralwasser
Fitschen: „Bis etwa anderthalb Stunden vorm Wettkampf trinke ich viel. 3 Stunden vorher esse ich höchstens noch eine Banane.“
Wagner: „Richtig. Aber der Körper kann pro Stunde nur 0,8 bis 1 Liter Flüssiges aufnehmen. Trinken Sie zu viel, besteht das Risiko, zu viele Mineralstoffe auszuscheiden.“
20.00 Uhr Warm-up: 2 oder 3 Schluck stilles Wasser
Nach dem Rennen: Kohlenhydrat-Getränk und 1 Liter Apfelschorle
Auslaufen: 1 Banane, 1 Liter Wasser oder Apfelschorle, etwas Vitamin C
23.00 Uhr Büfett: Nudeln mit Geschnetzeltem, Fisch, Reis etc.; großes Eis; 3 Glas Wasser oder Saft
Wagner: „Vor allem Gemüse und Reis essen, Fleisch reduzieren.“












































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