Blickführung beim Biken
Ob Sie beim Mountainbiken Ideallinie fahren, hängt von der Blickführung ab. Unser Experte verrät, wo es langgeht: Als dreimaliger Deutscher BMX-Meister und aktiver Downhill-Profi für das Fiat-Rotwild-Team kennt Manfred Stromberg sämtliche Tricks. Die gibt er in seiner Fahrtechnikschule www.bikeride.de weiter – und bei Men' Health:
- Verlassen Sie sich nicht auf Ihren Instinkt: Die Augen geben die Fahrtrichtung vor. Doch bei Hindernissen fällt der Blick instinktiv direkt auf die Gefahrenquelle. Wehren sie sich dagegen, schauen Sie dran vorbei. Konkret heißt das: Fixieren Sie nicht den Abgrund hinter Serpentinen, sondern den Weg. Nicht vor Baumstümpfe oder Steine sehen, sondern außen herum.
- Seien Sie weitsichtig: Blicken Sie möglichst weit voraus, ganz besonders in Kurven. Setzen Sie Ihre Halswirbel ein un drehen Sie den Kopf deutlich in die Kurve. Auf diese Weise halten Sie fast immer automatisch die ideale Linie. Hangeln Sie sich nicht an der Außenkante des Weges entlang. Und sehen Sie in engen Kurven auf keinen Fall dicht vors Vorderrad.
- Blick gen Boden: Beachten Sie den Untergrund. Der sollte nicht ruppig und zügig befahrbar sein. Sind kleine Wurzeln oder Ähnliches im Weg, nicht langsamer werden, sonst kommen Sie schneller zum Stillstand, als Sie glauben.
- Werden Sie zum Wendehals: Um enge, schnelle Kurven zu trainieren, markieren Sie eine kleine Fläche, innerhalb derer Sie immer schärfere 180-Grad-Wenden fahren. Je enger, desto wichtiger ist es, den Blick voraus um die Kurve zu führen.














































0 Kommentare
Kommentar schreiben