- Nach Europa gelangte die Paprika im 15. Jahrhundert durch spanische Seefahrer. Wegen ihres scharfen Geschmacks nannte Kolumbus die südamerikanische Chilipflanze „Spanischer Pfeffer“.
- Die Schärfe von Chilis wird in Scoville gemessen (1912 von Wilbur Scoville eingeführt). Die Skala reicht bei den Früchten von 0 für Gemüsepaprika bis zu 300 000 für die schärfste Chili der Welt.
- Reines Capsaicin hat einen Schärfegrad von 15 Millionen Scoville-Einheiten. Es gibt Soßen mit rund einer Million Scoville – aber das ist nur etwas für Masochisten.
- Capsaicin ist das C im ABC-Pflaster (hinter Arnika und Belladonna). Der Cayennepfeffer-Extrakt aktiviert die Durchblutung und entfaltet so eine schmerzlindernde Wärmewirkung.
- Die Azteken tranken Kakao mit Chilipulver als aphrodisierendes Getränk. Das scharfe Brennen auf der Zunge gaukelt dem Hirn realen Schmerz vor. Prompt werden jede Menge Glückshormone zur Linderung ausgeschüttet.
- Noch heute versetzt der Mix aus Süße und Schärfe die Geschmacksknospen in Ekstase. Chili-Schoko-Leckereien finden sie unter
www.pepperworldhotshop.de - Alljährlich findet in der italienischen Kleinstadt Diamante ein Peperoncino-Wettessen statt. Aktuelle Höchstmenge bis zum Feuerspucken: 760 g in 30 Minuten.
- Die Chili ist so scharf, damit sie nicht von allen möglichen Tieren gefuttert wird. Lediglich Vögel, die den Samen fliegend verbreiten, können die Schärfe ab
Basiswissen Feurige Fakten
12.10.2007
, Autor:Nadine Eckert
© MensHealth.de












































0 Kommentare
Kommentar schreiben