Wer beim Ausdauersport regelmäßig seine Grenzen überschreitet, soll auf Dauer sein Herz schädigen. Zu dieser Erkenntnis kommen Mediziner der Universität Melbourne in Australien, die 40 Sportler in deren Wettkampfphasen untersucht hatten.
Die Athlethen wurden 14 Tage vor, unmittelbar nach und noch einmal eine Woche nach dem eigentlichen Sportturnier (Marathon oder Skirennen) mittels Magnetresonanztomographie untersucht. Das Ergebnis: Das Herz der Sportler hatte sich nach der extremen Anstrengung verformt, die rechte Herzkammer war vergrößert und nicht mehr voll funktionstüchtig.
Zwar hatte sich dieser Zustand bei dem Großteil der Probanden nach einer Woche wieder normalisiert, allerdings zeigten sich bei fünf Studienteilnehmern daraufhin Narben im Herzgewebe und auch ihre Herzfunktion hatte sich verschlechtert.
Dies sei keineswegs ein Grund, auf Ausdauersport zu verzichten, so die Forscher. Schließlich sei Sport mit das beste Mittel für ein starkes und gesundes Herz. Allerdings solle man das Training nicht übertreiben und genügend Pausen einplanen, in denen sich der Körper regenerieren kann.














































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