Durchschnittlich trainierte Läufer können jetzt genau ausrechnen, wie viele Kalorien sie während eines Marathonlaufs in Form von flüssigen Kalorien trinken sollten. Der US-Wissenschaftler Benjamin Rapoport von der Universität Harvard, selbst ein ambitionierter Marathonläufer, berechnete, dass ein durchschnittlich trainierter Läufer zehn Kilokalorien pro Kilogramm Körpergewicht trinken müsse, um ohne Formtiefs sein selbst gesetztes Ziel zu erreichen. Ein 80 Kilo schwerer Läufer sollte demnach 800 flüssige Kalorien zu sich nehmen, um sein Zieltempo von beispielsweise 3:10 Stunden zu schaffen. Sehr trainierte Läufer dagegen, die die gleiche Zeit anstreben, benötigten keine zusätzlichen Kalorien.
Grundlage für die Berechnung ist die aerobe Kapazität, die auf einem Laufband festgestellt werden kann, so der Wissenschaftler. Bei der aeroben Kapazität handelt es sich um die maximale Sauerstoffmenge, die die Muskeln bei höchster körperlicher Anstrengung verbrauchen können.
Marathonteilnehmer, die sich an seine "zehn Kalorien pro Körpergewicht" hielten, so der Wissenschaftler, würden den gefürchteten "toten Punkt" vermeiden können. Dieser tritt bei etwa 40 Prozent aller Marathonläufer auf, wenn der Körper seine Energieversorgung von leicht verbrennbares auf schwer verbrennbares Fett als Energieträger umstellen muss.














































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