Men's Health hat fünf Leser beim 25. Hamburg-Marathon begleitet, von der Vorbereitungszeit bis zum Zieleinlauf. Das Team, bestehend aus Bruno, Jan, Mitja, Reinhard und Heiko hat den Lauf souverän gemeistert – mit Zeiten die sich sehen lassen.
Mit Men's Health zum Marathon
Vorhang auf für das Men's-Health-Marathon-Team
Und das sind sie – unsere fünf Jungs: Bruno, Mitja, Jan, Reinhard und Heiko. Beim 25. Hamburg-Marathon kämpften sie im Men's-Health-Team nicht nur um persönliche Bestzeiten, sondern vor allem auch gegen innere Schweinehunde, schmerzende Oberschenkel und Motivationstiefs. Ihre Eindrücke hielten sie während des Laufs per Tonband fest.
Bestens ausgestattet
Alles vom Profi
Die Jungs bekommen die offiziellen Trikots von Asics.
Shooting am Hafen
Einen Tag vor dem großen Lauf trafen unsere Jungs zum ersten Mal aufeinander. Am Hamburger Hafen hatten sie gleich ein Fotoshooting in voller Montur.
Die Männer im Body-Check
Die große Offenbarung auf der Fettwaage. Gewicht, Fett- und Muskelmasse, Temperatur und Wassergehalt im Körper wurden vor und nach dem Lauf festgehalten. Schummeln half nicht – Men's Health-Mitarbeiterin Bianca hielt alles schriftlich fest.
15.000 Läufer am Start
Gut 15.000 Läufer kämpften am 25. April beim Marathon in Hamburg und wurden von rund 850.000 Zuschauern bejubelt. Der Startschuss fiel am Millerntor auf St. Pauli. Ziel war am Heiligengeistfeld mit großer Abschlussparty.
Jan: 3 Stunden, 19 Minuten
Jan war mit seinen 1,90 Metern nicht nur der Größte in unserem Team, sondern auch noch der schnellste. Mit einer Zeit von 3:19 kam er als erstes ins Ziel. Damit hatte er sein Tempo (angepeilte Zielzeit: unter 3:20 bleiben) bestens im Griff.
Jubelausbruch bei Kilometer 10
Auch Bruno und Mitja wirken in Höhe der Landungsbrücken noch recht fit. Während der 21-jährige Bruno schon in Jubelstimmung ausbricht, freut sich Mitja über die ersten zehn Kilometer mehr innerlich.
Heimspiel für Mitja
Mitja war der einzige Hamburger im Team. Sein Trainingslager hatte er einige Wochen vorher an der Alster bezogen, wo er zwei Mal pro Woche 15 Kilometer lief. Die rund 42 Kilometer quer durch seine Heimatstadt waren für ihn jedenfalls ein ganz besonderes Heimspiel.
Rasender Reporter Reinhard
Reinhard nahm seinen Job als "rasender Reporter" ganz besonders ernst. Er plauderte von Kilometer 1 bis zum Schluss munter ins Mikro.
Jan im Ziel
Jan läuft 42,195 Kilometer und sieht danach nicht viel anders aus als an der Startlinie.
Endspurt für Reinhard und Mitja
Reinhard und Mitja auf der Zielgeraden! Unterwegs hatten sich der Münchner und der Hamburger kurzfristig aus den Augen verloren. Am Heiligengeistfeld trafen sie wieder aufeinander und konnten sich gemeinsam von den Zuschauern beim Endspurt bejubeln lassen.
So sehen Sieger aus!
Geschafft! Reinhard und Mitja überqueren die Ziellinie. So sehen Sieger aus!
Der Wille siegt über den Köper
Mit nur wenigen Minuten Verzögerung (nach Mitja und Reinhard) erreichte auch Bruno, der Jüngste, das Ziel. Auch wenn bei Kilometer 37 seine Beine fast versagten – Bruno blieb hart: "Wenn der Körper nicht mehr will, dann muss der Geist ran!"
Genialer Schlussspurt
Nach 3 Stunden und 58 Minuten durfte schließlich auch Heiko jubeln. Sein Fazit: "Am Ende musst Du Dich nur noch ins Ziel taumeln lassen und der Schlussspurt ist genial!"
Das Men's-Health-Marathon-Team im Ziel
So sehen stolze Männer aus! Unser Men's-Health-Team hat unbeschadet den Marathon hinter sich gebracht. Trotz der Anstrengungen haben alle noch ein (gequältes) Lächeln für unseren Fotografen parat.
Prost!
Für Reinhard und Mitja gabs im Anschluss ein kühles Bier (natürlich alkoholfrei).
Ausgestattet mit Pulsuhr, GPS-Gerät, Pulsmesser und Diktiergerät traten die Jungs für 42,195 km an. Dank des Diktiergeräts konnten unsere Marathonis live von ihren Erlebnissen vor und während des Laufs berichten. Von den Erfahrungen können auch Sie profitieren, um den nächsten Marathon zu bewältigen.
Jan: "Ich freu mich auf mein Schnitzel!"
© Norbert WilhelmiBelohnung nicht vergessen
Als erster unserer Marathonis überquerte unser Top-Athlet Jan die Ziellinie. Mit einer Zeit von 3:19 konnte er sein angestrebtes Ziel von 3:20 sogar leicht unterbieten und das trotz des Auf und Ab während des Laufs: "Mal lauf ich knapp über dem Weltrekord und mal wäre ich erst heute Abend angekommen. Aber ich denke mal das pendelt sich jetzt noch ein." Die Stimmung während der Strecke beschreibt er als "unglaublich, überall gute Menschen, die einem zuklatschen." Und auch wenn sich durch das viele "Getrinke und Gequatsche" während des Laufens zwischendurch leichte Seitenstiche bemerkbar machten, konnte er vor allem nach dem Überqueren der Halbzeitmarke noch einiges an Zeit aufholen und allen davon laufen. Vielleicht lag es auch am Motivationskuss seiner Freundin, den er sich zwischendurch abholte. Denn danach waren seine Schmerzen wie weggeflogen. Ab Kilometer 38 hat er dann schließlich seinen Schweinehund hinter sich her geschliffen und sich auf Schnitzeljagd begeben: "Ich freu' mich auf mein Schnitzel!"
Sein Tipp: Sie sollten sich Belohnungen ausdenken, die Sie sich während des Laufs immer wieder vor Augen halten. Also überlegen Sie sich schon vor dem Start, was Sie sich gönnen, wenn Sie die Ziellinie überquert haben. Damit überstehen Sie auch die harten Etappen.
Mitja: "Das war diesmal noch intensiver als im letzten Jahr."
© Norbert WilhelmiImmer das Tempo halten
Genau 20 Minuten nach Jan durfte auch Mitja jubeln – mit einer Zeit von 3:39. Er war besonders begeistert von den Zuschauern, die ihn mit der super Stimmung gepusht haben: "Das war diesmal noch intensiver als im letzten Jahr." Allerdings hat er auch ein paar weniger schöne Momente miterlebt – zum Beispiel das Reanimieren einiger Läufer auf der Strecke. Seinen persönlichen Tiefpunkt hatte er bei Kilometer 30: "Ich hatte keine Lust mehr zu laufen. Der Oberschenkel fing an zu schmerzen – ich hätte auch sagen können: Ich will jetzt aussteigen." Aber er hat die Zähne zusammen gebissen und versucht, sein Tempo zu halten. Gegen Ende musste er wegen den Oberschenkelproblemen die Geschwindigkeit etwas drosseln, sprintet aber noch mit Reinhard zusammen über die Ziellinie.
Sein Tipp: Sie sollten sich vornehmen, ein gleichmäßiges Tempo zu laufen. Am besten bereits ab Kilometer 2. Lassen Sie sich nicht am Start entmutigen, wenn Sie direkt überholt werden. Immer im Rhythmus bleiben. Am Ende zahlt es sich aus!
Hier geht's weiter zu den Erfahrungen von Reinhard, Bruno und Heiko.














































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