Ein Läufer, der seinen Trainingsumfang um 25 Prozent reduziert und dazu Sprintintervalle in sein Training integriert, sollte deutlich schneller werden, so eine Studie der Universität Kopenhagen, erschienen im Journal of Applied Physiology. Bei drei bis vier Lauftrainingseinheiten pro Woche reichen demnach sechs bis zwölf 30-sekündige Sprints pro Einheit aus, um Ausdauer und Tempo zu verbessern. Positiv: Der Effekt des Intervalltrainings funktioniert nicht nur auf kurzen Laufstrecken, sondern vor allem auf langen.
Für die Studie passten die Forscher das Training von zwölf gut trainierten Läufern neu an. Die Sportler trainierten sechs bis neun Wochen nach dem neuen Plan. Durchschnittlich verbesserten sie damit ihre 10-km Zeit um eine Minute. Sechs Läufer schafften neue persönliche Rekorde, obwohl sie schon seit über vier Jahren trainierten. Ein Läufer verbesserte sich sogar um mehr als zwei Minuten.
Der Grund für die gesteigerte Laufleistung soll eine erhöhte Menge des Natrium-Kalium-ATPase-Enzyms und die geringere Bildung von Kalium während des Trainings sein.














































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