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Elektrofahrräder 2012 Gute Gründe fürs E-Bike

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Es lohnt sich, auf ein Elektrofahrrad umzusteigen – auch für Sportler. Wir verraten warum und zeigen, welches am besten zu Ihnen passt und was Sie beim Kauf beachten sollten

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Sportlich, schnell und schweißfrei mit dem E-Bike unterwegs ©
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Das E-Bike ist bei weitem kein „Rentnerfahrzeug“. Fahrräder mit elektronischer Unterstützung sind sogar für Sportler geeignet. Denn mittlerweile gibt es für fast jeden Fahrradtyp Bike-Modelle mit eingebautem Elektromotor: vom E-Mountainbike über Liege- oder Falträder bis hin zum Tourenbike.

Typen von E-Bikes
Mit dem Begriff E-Bikes sind eigentlich 2 verschiedene Typen des Elektrofahrrads gemeint: Das E-Bike und das Pedelec (Pedal Electric Cycle). Während der Motor des E-Bikes mit Hilfe eines Gasgriffs in Gang gesetzt wird, muss man beim Pedelec in die Pedale treten, um in den Genuss der elektronischen Unterstützung zu kommen. Erst die Kurbelbewegung setzt den Motor in Gang. Pedelecs sind die verbreitetere Variante unter den Rädern: Hier unterscheidet man zwischen den abgeregelten und schnellen Pedelecs. Die abgeregelten Pedelecs sind zulassungsfrei, bei ihnen wird die Trittleistung nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h vom Motor unterstützt. Wenn Sie schneller fahren wollen, sollten Sie entweder auf eigene Beinarbeit setzen oder zu einem S-Pedelec, einem schnellen Pedelec mit einer Tretunterstützung von bis zu 45 km/h greifen. 

Wichtig: Sowohl für E-Bikes, als auch für Pedelecs, die 25 km/h überschreiten, brauchen Sie eine Betriebserlaubnis. Die schnellen Elektrofahrräder gelten als Kleinkrafträder mit geringer Leistung, daher ist für sie ein Mofaversicherungskennzeichen vorgeschrieben. Außerdem brauchen Sie eine Mofa-Prüfbescheinigung beziehungsweise einen Führerschein der Klasse M, um die schnellen E-Bikes oder Pedelecs fahren zu dürfen. Bei E-Bikes, die nur durch den Motor beschleunigt schneller als 25 km/h fahren, muss ein Helm getragen werden.

Für Citybiker
Ein elektrischer Cityflitzer erleichtert Ihnen den täglichen Weg zur Arbeit. Vorteil: Trotz eventueller Steigungen kommen Sie nicht so schnell ins Schwitzen. Selbst auf längeren Strecken müssen Sie sich nicht komplett verausgaben. Bestens geeignet für den Arbeitsweg sind die schnellen S-Pedelecs, so Björn Gerteis, E-Bike Experte und Autor des Fachmagazins ElektroBIKE. So können Sie auch lange Strecken bei gleichbleibendem Tempo zügig bewältigen. Und falls Sie nach der Arbeit noch nicht alle Ihre Ressourcen aufgebraucht haben, können Sie den Motor abstellen, um sich noch einmal richtig auszupowern

Für Mountainbiker
Sportlich orientierte E-Mountainbikes eignen sich sowohl für erfahrene Mountainbiker, als auch für MTB-Einsteiger. "Damit kommen Sie mühelos jeden Berg hoch", bestätigt Gerteis. Bei größeren Steigungen können Sie den Motor zuschalten und bergab je nach Bedarf ausschalten. So können Sie Ihren Puls länger in einem niedrigen Bereich halten, erklärt der Experte. 

Für Tourenfahrer
Für Langstreckenbiker gibt es spezielle elektrische Trekking-  oder Tourenräder. Die E-Trekkingräder bieten in der Regel mehr Komfort durch eine Federgabel oder eine gefederte Sattelstütze. Eine gute Federung sorgt dafür, dass Sie es über längere Zeit bequem haben. Weiterer Vorteil von Tourenrädern mit E-Power: Wenn Sie mit mehreren Leuten eine Radtour planen, müssen Sie sich keine Gedanken mehr um Konditionsunterschiede machen: Mit der elektrischen Unterstützung können Sie diese ausgleichen.

Für Trainingspausierende
Nach einer längeren Trainingspause hilft Ihnen das Elektrorad, langsam wieder fit zu werden. Mit Hilfe des Elektrofahrrads können Sie nach und nach Ihre Kondition steigern. Durch die Motorunterstützung bleibt Ihr Puls viel länger in einem niedrigen bis mittleren Bereich. Das kurbelt auch die Fettverbrennung an.

Für Sporteinsteiger
E-Bikes helfen den Schweinehund zu besiegen. Denn ein Trainingseinstieg wird Ihnen erleichtert. Sie können individuell bestimmen, wie Sie trainieren möchten, da Sie der Motor je nach Bedarf und Kondition unterstützen kann. Natürlich können Sie ihn auch komplett abschalten.

Das sollten Sie beim Kauf beachten:
Modell: Überlegen Sie, was Sie mit dem E-Bike machen möchten. Im Alltag empfiehlt sich ein Cityrad mit Frontantrieb (Frontmotoren sind günstiger als andere Varianten), rät E-Bike Experte Gerteis. Wenn Sie Touren fahren wollen, sollte das E-Bike eine Federung haben und einen Gepäckträger. Für bergiges Gelände ist ein Mittelmotor von Vorteil. Motor und Akku sitzen hier zentral am Rahmen, die Kraft wird direkt auf die Kette übertragen, der Radschwerpunkt bleibt zentral: Folge: ein stabiles Fahrverhalten des Bikes.

Akku: Jeder Akku, der momentan auf dem Markt erhältlich ist, sollte Sie 30 bis 40 Kilometer weit bringen. Das reicht locker für die Fahrt zur Arbeit und auch für die gemütliche Wochenendtour. Vorsicht bei den Angaben über die Reichweite eines E-Bikes: Wie weit Sie mit dem Akku kommen, hängt stark davon ab, wie intensiv Sie das Rad nutzen, Ihrem Körpergewicht, den Wetterverhältnissen und der Beschaffenheit der Strecke, die Sie zurücklegen, erklärt Experte Gerteis. Ein Akku braucht, abhängig vom Modell, 3 bis 5 Stunden, um wieder vollständig aufzuladen. 

Preis: Für ein gutes E-Bike müssen Sie um die 1.700 Euro investieren. Die meisten Akkus können Sie bis 1000 Mal aufladen. Das reicht für eine Gesamtfahrstrecke von 30000 bis 40000 Kilometern. Falls Ihr Fahrrad noch gut in Schuss ist oder Sie daran hängen, bieten manche E-Bike-Hersteller den Umbau von Standardmodellen an. Je nach Ausstattungsvariante und Antrieb, kann der Umbau zwischen  300 und 1600 Euro kosten. Lassen Sie den Umbau nur von einem Fachmann durchführen. Nur er kann beurteilen, ob das Fahrrad den hohen Belastungen als E-Bike standhalten kann. Nicht jedes Rad lässt sich problem- und gefahrlos umrüsten.

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