Sportler, die dopen, haben es ab jetzt noch schwerer. Ein neuer Test findet das zur Leistungssteigerung verbotene Männerhormon Testosteron schon in kleinsten Mengen. Der Test funktioniere schneller und sei genauer, behaupten die Entwickler der amerikanischen Universität Utah in Salt Lake City. Schon ein milliardstel Gramm des Hormons reichen demnach aus.
Die neue Methode erkennt genau, ob der Testosteronwert natürlich schwankt, oder ob nachgeholfen wurde, so die Wissenschaftler. Ob gedopt wurde, lasse sich durch die Menge des Steorids Epitestosteron nachweisen, das sich immer proportional zum Testosteronspiegel bewegt. Stimmt also das Verhältnis von Epitestosteron und Testosteron nicht, kann man offenbar von Doping ausgehen.
"Unser Test hilft, Dopingsünder zu überführen, aber auch Athleten zu entlasten, deren natürlich hoher Testosteronspiegel sie auf den ersten Blick verdächtig macht", so Studienleiter Jonathan Danaceau.












































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