1. Zeit lassen
Bei dem so genannten Slow-Motion-Prinzip führen Sie pro Satz nur eine Wiederholung aus, die dann aber auch volle 60 Sekunden dauert. Klingt leicht, zehrt aber an den Kräften, denn: Für diese ungewöhnlich langsame Bewegung muss der Körper Muskelfasern hinzuziehen, die bei normalem Tempo gar nicht aktiv sind.
2. Griff wechseln
Packen Sie regelmäßig die Langhantelstange anders an. Das hilft, die Muskeln mit ein und derselben Übung gezielt anders (und besser) zu trainieren. Greifen Sie beispielsweise beim Bankdrücken eng, geht das Ganze stärker auf den Trizeps. Greifen Sie dagegen breiter, werden vorwiegend die Brustmuskeln beansprucht.
3. Halt machen
Power! Spannen Sie die Muskulatur im Moment der höchsten Belastung zirka 3 bis 5 Sekunden so fest wie möglich an. So holen Sie das Letzte aus den Muskeln raus.
4. Übung teilen
Führen Sie jeweils nur Teilbewegungen aus. Ziel dabei: die Momente hoher Muskelspannung optimal ausnutzen. Bei Bizeps-Curls beispielsweise senken Sie Ihren Arm nicht vollständig, sondern nur zur Hälfte. Auf diese Weise bleibt der Muskel schön lange unter hoher Spannung.
5. Gas geben
Für Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, etwa Kniebeugen oder Crunches, ist das ideal. Quasi als Kontrapunkt zum Zeitlupentraining (siehe Punkt 1) führen Sie die Wiederholungen einer Übung rasch aus (etwa: in 60 Sekunden möglichst viele Wiederholungen machen). So setzen Sie den Muskel ebenfalls effektiven (da für ihn ungewohnten) Wachstumsreizen aus.












































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