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Ultimative Power durch Fitness-Boxen

Körper-KontrolleKoordination und Durchhaltevermögen stärken

16.09.2009 , Autor:Jan Reschke
© MensHealth.de

Eine der wichtigsten Grundlagen beim Boxen ist die Beinarbeit. Wir zeigen, wie Sie Ihre Koordination verbessern und vor allem, wie Sie länger durchhalten
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Box-Workout: Die Men's-Health-Box-Challenge
Redakteur Rieder liebt es, sich beim Training zu quälen © Timmo Schreiber
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Grund 7: Mehr Koordination
"Boxen gleicht zu Beginn einem Tanzkurs – basiert aber auf einfachen Prinzipien", hat Redakteur Marco Demuth festgestellt. Boxen benötigt feinste Abstimmung zwischen Bein- und Schlagarbeit. Was willkürlich aussieht, folgt festen Regeln. Das mussten unsere Redakteure mühsam lernen. Als die Challenge begann, stand erst einmal Technik-Training auf dem Programm. Der Sandsack wurde meist links hängen gelassen, und vom Ring durfte nur geträumt werden. Das Workout bestand aus Schattenboxen zur Schulung der Koordination. Vor dem Spiegel nahmen alle die Grundposition ein und übten ohne Gegner die Beinarbeit und die Schlagtechniken. Das sieht zwar leicht aus, geht aber mächtig auf die Pumpe.

Eine der wichtigsten Grundlagen beim Boxen ist die Beinarbeit. Die musste das Team im wahrsten Sinne des Wortes schrittweise lernen. Nach zwei Grundprinzipien: 1. Die Füße werden nacheinander bewegt, niemals gleichzeitig. Sind beide Füße in der Luft und ein Gegner trifft Sie, verlieren Sie leicht die Kontrolle über Ihren Körper und landen auf dem Ringboden. 2. Bewegen Sie zuerst den Fuß, der näher an der Richtung ist, in die Sie wollen. Den zweiten ziehen Sie nach.

"Am Anfang bewegte ich mich im Training mit der Geschmeidigkeit von Bud Spencer", sagt Online-Redakteur Marco Demuth. "Doch nach acht Wochen intensivem Workout haben sich meine koordinativen Fähigkeiten im Schnitt um 82 Prozent verbessert." Von Bud Spencer ist Demuth nun weit entfernt – seine Gegner tänzelt er mittlerweile aus wie Terence Hill zu seinen besten Zeiten.

Grund 8: Mehr Härte
"Es gibt keinen Sport, der so sehr befriedigt wie Boxen", sagt Redakteur Rufus Rieder. "Seit ich boxe, kann ich nachvollziehen, wie Ex-US-Präsidentschaftskandidat John McCain fühlt", sagt Redakteur Rieder. McCain kann die Arme nicht über Schulterhöhe heben und sich beispielsweise nicht selbst rasieren. Folterknechte im Vietnamkrieg quälten ihn so lange, bis seine Armbrüche nicht mehr richtig verheilen konnten. Rieder: "Nach dem Box-Training kann ich meine Arme auch nur noch auf Computertastatur-Höhe baumeln lassen." Die Folter, die Rufus so zugerichtet hat, heißt Schlag-Pyramide. Coach Tim von Fintel hat ihn zehn Sekunden auf den Boxsack hauen lassen, dann machte er zehn Sekunden Liegestütze, dann 20 Sekunden Boxsack, dann 20 Sekunden Liegestütze. 60 Sekunden. Alles ohne Pause und alles mit maximalem Tempo. Die Erschöpfung ist unvorstellbar, wenn man sie nicht selbst erfahren hat. "Ich will nicht klagen, denn ich suche mir diese Folter selbst aus", so Rieder. "Ich liebe diese Quälerei. Noch nie zuvor habe ich nach einer Trainingseinheit eine so tiefe muskuläre und geistige Befriedigung empfunden wie beim Boxen. Da ist es mir vollkommen gleich, ob ich mich morgen früh eigenhändig rasieren kann oder nicht."

Grund 9: Mehr Instinkt
"Boxen bedeutet, sich mit seinen Urinstinkten und dem Selbsterhaltungstrieb auseinanderzusetzen", so Grafiker Heiko Jansen. Genau genommen steckt in jedem Menschen ein Boxer. Kleines Beispiel gefällig? Bitte: Was machen Sie, wenn ein Gegenstand mit hoher Geschwindigkeit auf Sie zufliegt? Genau, Sie weichen aus. Oder (wahrscheinlicher): Sie strecken die Hand aus und versuchen, den Gegenstand abzuwehren und auf Distanz zu halten. Nichts anderes passiert beim Boxen. "Für jeden Angriff stehen beim Boxen etwa sechs bis acht unterschiedliche Abwehrmöglichkeiten zur Verfügung", sagt Heiko Jansen. Durch die direkte Auseinandersetzung mit dem Gegner (und dessen Attacken) wird das natürliche Frühwarnsystem für bedrohliche Situationen exzellent geschult. Das Wissen, sich Angriffen geschickt und souverän entziehen zu können (oder zu kontern), ist gut fürs Selbstvertrauen – und das harte Konditionstraining optimal, um ganz schnell das Weite suchen zu können.


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