Nach extremer sportlicher Belastung soll ein Sprung ins eiskalte Nass empfehlenswerter sein als der Gang in die Sauna. Das ist das Ergebnis einer Studie französischer Wissenschaftler des Institut National du Sport, de l’Expertise et de la Performance in Paris, die den Einfluss von Wärme und Kälte auf die Muskelregeneration untersucht haben.
Die Testpersonen waren neun gut trainierte Läufer, die drei Mal einen anstrengenden Lauf absolvieren mussten. Nach dem Workout wurden die Muskeln jedes Läufers mit einer von insgesamt drei Erholungstherapien behandelt: mit einer Infrarotwärmelampe, mit einer 30-minütigen Ruhephase oder mit einem Gang in eine -110°C kalte Kältekammer. Die Behandlung erfolgte drei Mal jeweils eine Stunde, 24 Stunden und 48 Stunden nach dem Training. Anschließend wurde gemessen, wie sehr die Muskeln jeweils in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Nach allen drei Tests stand die Kältekammer auf Platz eins, gefolgt von der Infrarotlampe. Schlusslicht bildete die Ruhepause, die auch nach 48 Stunden keine hundertprozentigen Erfolge nachweisen konnte. Auch wenn der Gang in die Sauna wohl die angenehmere Alternative ist, sei gut trainierten Sportlern also eher eine Sitzung in der Eiskammer zu empfehlen.














































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