Heft 06/2012
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SPORTVERLETZUNGEN

VERLETZUNGEN ERKENNEN, BEHANDELN UND VERMEIDEN

Von A bis Z Lexikon – von Achillessehne bis Zerrung

20.02.2012 , Autor:Katharina Butz
© MensHealth.de

In unserem Lexikon der Sportverletzungen finden Sie die wichtigsten Begriffe alphabetisch geordnet

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Fersensporn: LEXIKON – VON ACHILLESSEHNE BIS ZERRUNG
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Zerrung

Achillessehnenriss: gehört zu den häufigsten Sehnenverletzungen im Sport. Er tritt vorwiegend bei Ballsportarten und Rückschlagspielen sowie bei Läufern und Springern auf.

Anaerob: Muskelarbeit ohne Sauerstoff; nur über kurzen Zeitraum möglich, zum Beispiel bei Gewichtheben, Sprint und ähnlichem.

Antibiotika: Medikamente, die Bakterien abtöten.

Arthritis: Entzündung von Gelenken

Arthrodese: operative Gelenkversteifung

Arthrose: Abnutzung der Gelenkflächen durch Verschleiß (alters- oder überlastungsbedingt).

Arthroskopie: Gelenkspiegelung. Der Gelenkinnenraum wird mittels eines speziellen Endoskops untersucht und gegebenenfalls behandelt.

Bänder: bindegewebige Verbindung zwischen mehreren Knochen in einem Gelenk

Bakerzyste: Flüssigkeitsgefüllte Gewebeaussackung in der Kniekehle, fühlt sich wie ein Knoten an und wird nach dem Training härter. Ist harmlos, deutet auf eine Kniebinnenraumverletzung hin und kann aber platzen und zu einer Schwellung im Unterschenkel und Fußgelenk führen.

Chiropraktik: Methode zur Mobilisierung und Behebung von Funktionsstörungen von Gelenken, etwa zum Einrichten von verschobenen Wirbelkörpern und Bandscheiben durch ruckartige Drehungen oder direkte Einwirkung auf die Wirbel.

Chiropraktiker: Heilpraktiker mit Zusatzausbildung

Chiropraktoren: haben ihre Fertigkeiten in vier bis sechs Jahren Ausbildung an einer Spezialschule gelernt, oft in den USA

Chirotherapeutiker: sind Ärzte (meist Orthopäden) mit Zusatzausbildung in Chirotherapie.

Extension: Streckung eines Gelenkes

Flexion: Beugung eines Gelenkes

Fraktur: Knochenbruch

Gelenkspiegelung: s. Arthroskopie

Hypermobilität: übergroße Beweglichkeit von Gelenken - anlagebedingt oder durch ausgeleierte Bänder

Hypomobilität: eingeschränkte Beweglichkeit

Impingement-Syndrom: Schulterengpasssyndrom

Ischias: Plötzlicher, heftiger Schmerz in der Lendengegend, der über die Pobacken bis in die Beine ausstrahlt.

Klavikula: Schlüsselbein

Kompartmentsyndrom: Blutung in einen Bereich, in dem die Muskeln von einem derben Fasermantel umhüllt sind. Ist gefährlich, weil durch den Druck Nerven- und Muskelgewebe absterben können.

Koordination: Fähigkeit, schnelle und/oder zielgerichtete Bewegungen ökonomisch, präzise und harmonisch durchzuführen

Malleolarfraktur: Bruch des Sprunggelenkes

Muskelrelaxans (Muskelrelaxantien): Medikament gegen Verspannungen der Skelettmuskulatur

Orthopäden: haben ein Medizinstudium und eine Fachausbildung an einer orthopädischen Klinik absolviert

Osteopathen: können Heilpraktiker oder Ärzte mit Zusatzausbildung sein. Sie versuchen Organstörungen zu beheben, indem sie Verspannungen und Mangeldurchblutungen beheben

Patella: Kniescheibe

Periost: die den Knochen überziehende Knochenhaut

Physiotherapie: Umfasst u.a. Massage, Aufwärm- und Bewegungstherapie

Pseudarthrose: Falschgelenkbildung

Punktion: Entleerung (meist krankhafter) Flüssigkeitsansammlungen mit einer Nadel.

Schleimbeutel: Flüssigkeitsgefüllte Kissen an Stellen mit großer Druckbelastung. Sie ermöglichen ein reibungsfreies Verschieben der Gewebeschichten zwischen Knochen, Sehnen, Gelenken, Muskeln und Bändern. Mechanische Überlastungen oder Verletzungen können zu einer Schleimbeutelentzündung führen.

Sehnen: bindegewebige Verbindung zwischen Muskeln und Knochen

Sehnenscheide: derbe Hülle zum Schutz der Sehnen an Stellen, wo sie großer Reibung ausgesetzt sind.

Sprunggelenks-Distorsion: Verletzung der Außenbänder durch Umknicken des Fußes.

Synovitis: Entzündung der Gelenkinnenhaut.

Szintigrafie: nuklearmedizinische Untersuchung, z.B. des Skeletts

Tendovaginitis: Entzündung von Sehne und Sehnenscheide.

Tennisellenbogen: schmerzhafter Zustand am Ansatz der Streckmuskulatur für Hand und Finger

Traktion: Auseinanderziehen der Enden eines geschädigten Körperteils (gebrochene Knochen, Bandscheiben, blockierte Gelenke), damit sie in die richtige Lage zurückkehren können.

Trauma: Verletzung durch äußere Gewalteinwirkung

Unterzuckerung: Dieser Zustand kann aber durch körperliche Anstrengung ausgelöst werden. Besonders Diabetikern schnell Zucker zuführen und weitere Hilfsmaßnahmen befolgen (stehen im Diabetikerpass).

Verstauchung: Verletzung des Bandes oder der Gelenkkapsel, bei der die Kollagenfasern dieser Strukturen stark überdehnt werden. Entsteht meistens durch Umknicken oder Überdrehen. Folge: Anschwellen der betroffenen Stelle (meistens Hand, Fuß oder Knie), oft mit einem Bluterguss.

Wunden: Beim Sport kann es zu Schürf- oder Platzwunden kommen. Während bei ersteren nur oberflächliche Hautschichten zerstört sind, zeichnen sich Platzwunden durch unregelmäßige, manchmal zerfetzte Wundränder aus. Oft sind bläuliche Blutunterlaufungen Begleiterscheinungen.

Zerrung: kann grundsätzlich alle Muskeln oder Bänder betreffen. Besonders gefährdet sind aber die Muskeln an Rück- und Innenseite der Beine. Oft ist es eine plötzliche, ruckartige Belastung, die zu einer abrupten Überdehnung des Muskels führt. Seine Elastizitätsgrenze wird überschritten und Muskelfasern reißen, es kommt selbst bei kleineren Zerrungen zum Blutaustritt.

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