Die elektrische Muskelstimulation (EMS) kommt aus der Physiotherapie, wird heute aber auch verstärkt im Kraftsport eingesetzt. Sie absolvieren also beispielsweise ein Ganzkörpertraining unter Reizstrom. Der Vorteil: Die Stromimpulse der EMS erreichen auch die tiefen Muskel-Schichten. Dabei kommt es zu stärkeren, intensiveren Muskelkontraktionen als bei herkömmlichem Training. EMS funktioniert auch, wenn Sie nur bestimmte Regionen trainieren wollen, beispielsweise Bauch oder Rücken.
Wie es funktioniert
Sie schlüpfen in einen mit Elektroden bestückten Anzug, der mit der Station verbunden ist. Impulsfrequenz (ideal: 80 bis 85 Hertz), Kontraktions- und Pausendauer (meist je vier Sekunden) sowie die Impulsstärke werden eingestellt. "Jede Übung wird intensiviert, effizientes Ganzkörpertraining dauert damit lediglich 15 bis 20 Minuten", sagt Sportwissenschaftler Dr. Heinz Kleinöder von der Deutschen Sporthochschule Köln.
Was Sie brauchen
Gute Geräte (im Bild oben: Bodytec von Miha) kosten 7500 bis 12.000 Euro. Im Fitness-Studio legen Sie für eine 20-minütige Einheit etwa 20 bis 25 Euro hin, wie etwa bei Bodystreet oder 25minutes. Auch Personal Trainer bieten den Service an, kommen mit einem Gerät zu Ihnen nach Hause. Infos: www.personal-trainer-network.de.
Warum es so gut ist
Auch wenn Sie nur wenige Übungen absolvieren, können Sie Ihren gesamten Körper trainieren. Aktivieren Sie einfach sämtliche Elektroden und nicht nur jene, die an einer Region sitzen. "Das hilft Ihnen, muskuläre Dysbalancen zu verhindern", sagt der Fachmann.
Übungen fürs Sixpack, die Sie mit EMS-Training absolvieren können, finden Sie hier.














































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