Grund 4: Mehr Wille
"Wer boxt, schult Willen und Leidensfähigkeit", sagt unser Redakteur Arndt Ziegler. "In jedem Training gibt es Situationen, in denen ich denke: Nichts geht mehr, mein Akku ist leer. Mittlerweile habe ich gelernt, beim Boxen mit dem Kopf zu arbeiten", sagt Ziegler. Denn sich aufzugeben bedeutet immer auch eine persönliche Niederlage. Im Ring ist kein Kollektiv da, das einen auffängt. Als Boxer lernt man, ständig zu kämpfen. Und man lernt auch zu gewinnen. Gegen den inneren Schweinehund, für sich. Immer.
Grund 5: Mehr Fairness
"Keine versteckten Fouls, Respekt vorm Gegner. Boxen ist Sport in Reinkultur", so Jan Mötting, stellvertretender Artdirector. Der Ex-Footballer weiß bestens, mit welchen Bandagen in anderen Sportarten gekämpft wird. Nun könnte man meinen, dass Boxen prädestiniert ist, den Gegner absichtlich zu verletzen. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt nur wenige Sportarten, bei denen es so fair zur Sache geht. "Anfangs dachte ich, dass Boxer den Kampf durch einen Knock-out beenden wollen", sagt Mötting. Doch das ist Quatsch. Die Brutalo-Mentalität gibt es in "Rocky"-Filmen oder bei Klitschkos. Boxen als Breitensport funktioniert anders. Vor allem beim Einstudieren der Box-Techniken ist ein Trainingspartner unerlässlich. Wer in dieser Situation über die Stränge schlägt und zu viel Dampf in den Schlag legt, kann sich auf einen harten Konter einstellen. Mit effektivem Training hat das nichts mehr zu tun.
"Selbstbeherrschung und Respekt sind deswegen logische Konsequenzen des Box-Trainings, weil sie bei jeder Übung unersetzlich sind", sagt Box-Fan Mötting. Nicht ohne Grund wird Box-Training zur Resozialisierung von Jugendlichen eingesetzt.
Grund 6: Mehr Ausdauer
"Boxen verbessert spielend die Ausdauer", sagt unser Chefautor Jens Clasen. Sie sind nicht der klassische Ausdauersportler, wollen aber eine verbesserte Kondition? Willkommen im Ring! Die 36 Quadratmeter Grundfläche reichen bereits aus, um eine Top-Fitness zu erzielen (ein kleiner Hobbykeller tut’s auch). Alles, was Sie jetzt brauchen, sind ein Springseil, Boxhandschuhe und ein Sandsack aus der POWERTOOLS-Serie von Men’s Health.
Clasen verbesserte in nur zwei Monaten seine Ausdauer um sagenhafte 128 Prozent. "Mir gefällt die Abwechslung des Ausdauertrainings. Monotonie, wie ich sie oft beim Laufen spüre, gibt’s beim Boxen nicht. Außerdem gibt mir das Power-Box-Programm zum ersten Mal die Gewissheit, wirklich umfassend zu trainieren. Beim Ausdauersport habe ich immer das Gefühl, nicht genug für meine Muskeln zu tun", so Jens Clasen.














































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