- Von allem eine Handvoll essen Am schlimmsten waren die Knie- und Rückenschmerzen – und die abschätzigen Blicke. Irgendwann wollte Franz Zobl aus Drösing in Österrreich das alles nicht mehr. "Diäten überzeugten mich aber nicht. Also überlegte ich mir eine andere Strategie." So gab’s für den 1,82 Meter großen Zugbegleiter von da an pro Mahlzeit von allem immer nur eine Handvoll, von fettem Fleisch genauso wie von Obst, Gemüse oder Vollkornprodukten. Letztere allerdings öfter.
- Anweisungen stets befolgen Der nächste Schritt: Sport. Ein Freund empfahl ihm ein Fitness-Studio. Franz: "Das Training dort beinhaltet sportmedizinische Beratung und Betreuung, ich durfte nie allein an die Geräte. Man paukte mir ein, dass ich bei meinem hohen Gewicht ganz langsam starten müsste, sonst würde ich den Gelenken schaden." Von da an stand 2-mal pro Woche Krafttraining auf dem Programm – immer unter fachlicher Anleitung und Beobachtung.
- Vom Arzt durchchecken lassen Manchmal war Franz total frustriert. "Von 180 Kilo runter auf 150, das fühlte sich toll an. Dann ging es aber rasant wieder hoch auf 160, und irgendwann hing ich bei 110 Kilo so richtig fest." Deswegen ließ er beim Sportarzt ein Leistungs-EKG machen. Anhand diverser Belastungstests auf Laufband und Radergometer ermittelte man so unter anderem die für Franz optimale Herzfrequenz zur Fettverbrennung.
- Auch mal sündigen Die Ernährung stellte der 28-Jährige total um. Doch er gönnte sich von Zeit zu Zeit auch mal eine Pizza oder etwas Leckeres vom China-Mann, denn: "Selbstkasteiung, das macht keinen Sinn. Da wird der Heißhunger nur noch größer."
- Den Körper austricksen Mittlerweile geht Franz 5-mal die Woche ins Fitness-Studio. Er hat sich’s außerdem zur Gewohnheit gemacht, seinen Körper auszutricksen. Ab und zu trinkt er so viel Wasser, bis ihm der Hunger vergeht. Oder er legt ein Stück Zartbitterschokolade unter die Zuge, davon hat er lange etwas, und er signalisiert dem Körper: Hier bekommst Du etwas Süßes!
- Unters Messer legen In 4 Jahren nahm Franz 132 Kilo ab! Klar, dass Hautlappen entstanden, gegen die auch Sport nicht half. Also ließ er sie wegoperieren. "Vor der OP hatte ich gemischte Gefühle: Angst vor dem Eingriff und Vorfreude auf einen neuen Körper." Die Angst war unbegründet – die Freude nicht.
132 Kilo abgespeckt: Der Dauerverbrenner
12.11.2010
,
© Men's Health
nachher
220 / 88 kg
-132 kg
Abnehmen: Der Dauerverbrenner
- Abnehmen – so funktioniert es wirklich
- Schlank und muskulös trotz Plautzen-Patzer
- Ausgezeichnete Kalorien-Auslese
- Erst dicker Bauch, dann dicker Bizeps
- Mit Spaß abgenommen
- Diätpillen helfen nicht
- Ein Mann bloggt sich schlank
- Abnehmen unter Strom
- Zur Bestform aufgelaufen
- Schlank im Schnelldurchlauf
- Sport, Sport und nochmal Sport
- Logi-Methode statt Pudding
- Ein Mann isst sich schlank
- Auf Kommando schlank
- Nie mehr Futtersöhnchen
- Vorher nachher - der halbierte Mann
- Nüchtern Erfolge feiern
- Laufen statt Nachsitzen
- Abnehm-Hilfe aus dem Netz
- Mails gecheckt, abgespeckt
- Fresstage als Motivation
- Endlich eine halbe Portion
- Vom Speckie zum Sportler
- Hanteln statt Speckmantel
- Football statt Fettsucht
- Liebe geht durch den Magen
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