Spätes Essen macht nicht automatisch dick. Denn der Verdauungstrakt arbeitet auch nachts auf Hochtouren – vielleicht sogar noch effektiver als tagsüber, denn beim Schlafen wird er kaum von seiner eigentlichen Aufgabe abgelenkt.
Dick mache also nur die Menge des Gegessenen – genauer gesagt die Anzahl der Kalorien, nicht aber die Uhrzeit, schreibt die Zeitschrift „Stiftung Warentest“ und nimmt gleichzeitig weiteren Ernährungsmythen den Wind aus den Segeln: So darf Kaffee beispielsweise durchaus zur täglichen Trinkmenge gezählt werden. Denn er wirkt nur dann entwässernd, wenn der Körper nicht an das Koffein gewöhnt ist.
Ist er zudem noch mit Zucker gesüßt, sorgt Kaffee offenbar sogar für eine schlanke Linie: Laut einer dänischen Langzeituntersuchung an 5200 Männern hatten die, die ihr Heißgetränk mit Zucker tranken, deutlich seltener Übergewicht als die, die stattdessen Süßstoff nahmen oder sogar ganz auf’s Süßen verzichteten.
Bei sechs Tassen Zucker-Kaffee-Kombi täglich würde das Übergewichtsrisiko sogar um bis zu 40 Prozent sinken, so die Forscher des Bispebjerg-Krankenhauses in Kopenhagen. Das könne daran liegen, dass die Kombination aus Zucker und Koffein den Appetit zügele und zudem den Stoffwechsel anrege.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben