Zu Zeiten der Neandertaler hätte Sie der Hunger aus Ihrer Höhle getrieben und die nähere Umgebung nach Nahrung durchkämmen lassen. Um zu überleben, hätte Ihr Hirn Ihnen befohlen, sich umgehend ein schwächeres Glied der Nahrungskette zu suchen und zu Essen zu verarbeiten.
Wenn Sie Ihre Energie nicht gerade für die Beschaffung frischer Kalorien aufgewendet hätten, wären Sie bestrebt gewesen, Energie einzusparen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen war der Impuls, möglichst wenig der aufgenommenen Energie zu verschwenden der Schlüssel zum Überleben unserer prähistorischen Vorfahren.
Überträgt man dieses elementare Denkmuster auf unsere heutige Zeit, wird schnell klar, wieso der Kampf gegen Ansammlungen überflüssiger Fleischpolster sich als so schwierig erweist. Ob wir uns nun im Supermarkt oder Restaurant befinden, unser Gehirn wird uns stets dazu animieren, zwecks Überlebenssicherung soviel Energie wie möglichst aufzunehmen, wenn möglich auch gerne fettreich. Die Phasen des Energiesparens fallen Ihnen in Zeiten bewegungsarmer Arbeitsprofile und Heimkino ebenfalls erheblich leichter.
In Ihren Bemühungen, die Nahrungsaufnahme auf ein vermindertes Maß zu beschränken und Ihre Fettverbrennung über mehr Bewegung zu beschleunigen, kämpfen Sie also auch gegen ein Reizsystem, das 40.000 Jahre Evolution mitbestimmt hat.
Was wird Ihr Hirn also unternehmen, wenn es merkt, dass Sie es betrügen wollen? Lesen Sie im Folgenden, welche fünf Gedankenfehler Ihre Diät unterwandern – und wie Sie sie vermeiden.








0 Kommentare
Kommentar schreiben