Wer der Figur zuliebe auf Eiweiß verzichtet, riskiert offenbar hart erarbeitete Muskelmasse. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie des Mediziners George Bray vom Pennington Biomedical Research Center in Baton Rouge.
25 männliche und weibliche Teilnehmer im Alter von 18 bis 35 Jahren nahmen zwei Monate lang zirka 1000 Kalorien mehr zu sich, als sie benötigten, um ihr Gewicht zu halten – allerdings mit unterschiedlichem Proteingehalt. Die Ernährung der ersten Gruppe wies einen sehr geringen Eiweißgehalt auf, die zweite Gruppe aß Proteine in normalem Maß und eine dritte Gruppe hatte übermäßig viel Eiweiß auf dem Teller.
Das Ergebnis: Alle drei Gruppen nahmen wie erwartet zu. Wer wenig Eiweiß zu sich nahm, legte durchschnittlich nur rund 3 Kilo zu. Also verhältnismäßig wenig im Vergleich zu den normalen und übermäßigen Eiweißessern, die am Ende rund 6 bis 7 Kilo mehr auf die Waage brachten. Allerdings verloren die aus der ersten Gruppe auch 0,7 Kilo an wichtiger Muskelmasse. Die anderen beiden Gruppen dagegen bauten während des Experiments sogar rund 3 Kilo Muskeln auf.
Schlussfolgernd empfiehlt Bray, auf einen ausgewogenen Eiweißgehalt bei der Ernährung zu achten, um die Muskelmasse zu erhalten.












































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