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43 Kilo leichter: Football statt Fettsucht

10.03.2011 ,
© Men's Health

Als der Arzt Andreas Fettsucht attestierte, stand für unseren Leser fest: Die Wampe muss weg
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102 / 59 kg
-43 kg
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Abnehmen: Andreas nahm 43 Kilo ab
Andreas Schmolmüller (1,72 Meter groß) speckte von 102 Kilo auf 59 Kilo ab © Stefan Köll u. Tim Tadder/Cobris
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  1. Schock verdauen "Ich war immer irgendwie unzufrieden mit meinem Körper, aber der entscheidende Antrieb, etwas zu ändern, hat mir gefehlt", erzählt Andreas. Bei der alljährlichen Routineuntersuchung dann der Schock. Sein Arzt sagte dem 21 jährigen knallhart ins Gesicht, dass er nicht mehr nur dick, sondern schon fettsüchtig sei. "Bei mir klingelten alle Alarmglocken, mir wurde schlagartig klar, dass ich etwas ändern musste."
  2. Spät hungern Andreas schmiedete noch beim Arzt erste Abnehmpläne. "Bis zu diesem Moment hatte ich mir noch nie Gedanken um meine Ernährung gemacht und einfach gegessen, worauf ich Lust hatte. Und Sport war ein Fremdwort für mich." Sein Arzt stellte der Architektur-Student aus Wien einen Ernährungsplan zusammen. Die wichtigsten Punkte: kein Junkfood mehr, viele kleine, bewusste Mahlzeiten über den Tag verteilt. Und vor allem: ab 17 Uhr nichts mehr essen – damit der Organismus über Nacht die Fettreserven angreift.
  3. Kühlschrank bekämpfen Die ersten zwei Monate waren die Hölle für Andreas, die Kühlschranktür wurde zu seinem größten Feind. Er begann, sein Hungergefühl auszutricksen. "Ich trank viel Wasser, um den Magen zu füllen, oder legte mir Schokolade unter die Zunge, um dem Körper durch den Geschmack vorzugaukeln, dass er Süßes bekommt."
  4. Kurzfristig denke "Ich setzte mir keine sinnlosen Fernziele, habe von Tag zu Tag gedacht", sagt der Student. "Jeden Abend war ich stolz, wieder einen Tag geschafft zu haben." Nach zwei Monaten hatte er sich an die Ernährungsumstellung gewöhnt, Fressattacken und Rück¬fälle blieben aus. "Danach wusste ich, dass ich es schaffen würde." Und wie: Er verlor 43 Kilo in 14 Monaten.
  5. Frauen begeistern Sein Abnehmerfolg blieb nicht unbemerkt. "Plötzlich drehten sich auf der Straße Frauen nach mir um", so Andreas. Schulkameraden von früher erkannten ihn nicht wieder, alle bewunderten ihn für seine Leistung.
  6. Ziele verfolgen Weiter abnehmen will Andreas nicht mehr, er hat neue Ziele: Viermal die Woche geht er joggen, um irgendwann mal am Marathon teilzunehmen. Dazu spielt er mit Kumpels American Football, um körperlich robuster zu werden.

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Abnehmen: Football statt Fettsucht

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