Das Gewicht nach erfolgreichem Abspecken zu halten, ist offenbar schwieriger, als die Pfunde los zu werden. Nur etwa 15 Prozent aller Menschen, die ihre Wampe reduziert haben, sind in der Lage, dies auch langfristig beizubehalten, so eine deutsche Studie.
Die Forscher der Ruhr-Universität Bochum unter Studienleiterin Dr. Tanja Legenbauer hatten rund 400 übergewichtige Personen (auch Fettleibige), die entweder durch eine herkömmliche Diät oder durch einen chirurgischen Eingriff Gewicht verloren, untersucht. Zusätzlich zu regelmäßigen Gewichtskontrollen wurden alle Teilnehmer psychologisch betreut.
Ergebnis: Übergewichtige, die mit einer herkömmlichen Ernährungsumstellung und Sport innerhalb eines Jahres durchschnittlich rund 18 kg abspeckten, hatten nach 4 Jahren nur noch einen Gewichtsverlust von 3,7 kg zu verzeichnen. Deutlich höher lagen die Erfolgsquoten bei den chirurgischen Patienten, denen ein so genanntes Magenband eingesetzt wurde. Sie verloren im ersten Jahr rund 37 kg, nach 4 Jahren lag der durchschnittliche Gewichtsverlust immerhin noch bei 34,5 kg, behaupten die Forscher. Allerdings können laut Studie psychische Störungen einen massiven Einfluss auf die Gewichtsentwicklung haben können. "Eine Depression verschlechtert insbesondere bei Chirurgiepatienten die Chance, das Gewicht auch längerfristig zu halten", so Legenbauer. Sie empfiehlt, nach dem Abnehmen das Gewicht kontinuierlich zu kontrollieren und bei psychischen Störungen unbedingt Hilfe aufzusuchen.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben