Neben Christbaumkugeln und -ständern trifft man bei einem Gang über die Weihnachtsmärkte vor allem auf eines: Kalorienfallen und Cholesterinschluchten. Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beschreibt, wie Sie diesen am besten entkommen.
Gebrannte Mandeln: Finger weg von den knackigen Snacks. "In 100 Gramm der süßen Dinger stecken satte 50 Gramm Fett. Und mit 580 Kalorien ist das fast eine richtige Mahlzeit", warnt die Expertin.
Makronen: Das Kokosgebäck klotzt auch lieber, statt nur zu kleckern. 100 Gramm enthalten immerhin 24 Gramm Fett und bringen es auf 450 Kalorien.
Lebkuchen: Das Weihnachtsgebäck hat 308 Kalorien, und es enthält 13 Gramm Fett je 100 Gramm – immer noch zu viel.
Christstollen: Meistens ist er mit Marzipanmasse gefüllt und entsprechend mächtig: im Durchschnitt 339 Kalorien und 15 Gramm Fett pro 100 Gramm.
Reibekuchen: Eindeutiger Jahrmarktsklassiker und auf dem Weihnachtsmarkt ein Renner. Aber ein schwerfälliger: "Meistens schwimmen die Dinger im Fett." Doch es gibt auch Positives zu sagen: Das Vitamin C der Kartoffeln wird erhalten, auch versorgen sie den Körper mit Kalium. Die Puffer sind allerdings wegen des hohen Fettgehalts recht schwer verdaulich.
Bratapfel: Eine vergleichsweise gesunde Alternative. "Der Apfel liefert Vitamine und Mineralstoffe", sagt die Expertin. "Allerdings werden diese durch das Braten teilweise zerstört." Mit 88 Kalorien pro 100 Gramm ist er im Vergleich zu anderen Leckereien eher unbedenklich.
Bratwurst: So knusprig und lecker sie auch sein mag: 100 Gramm Wurst aus Schweinefleisch haben 298 Kalorien und 28,8 Gramm Fett – das Bratfett noch nicht einmal einberechnet. Wenn es überhaupt sein muss, dann sollten Sie besser zu einer Kalbsbratwurst greifen. Die hat nämlich immerhin 30 Kalorien und vier Gramm Fett weniger.
Glühwein: Ein Muss für den Weihnachtsmarktbesucher. Eines, das es in sich hat. Glühwein als solcher hat "nur" 83 Kalorien pro 100 Milliliter. "Aber meistens wird er mit so viel Zucker zubereitet, dass wesentlich mehr im Becher landet", so Antje Gahl. Außerdem ist er mit neun Prozent Alkohol nicht gerade das harmloseste Getränk.












































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