- Erfolgreich starten
Als ich mich im Februar 2009 erstmals mit meinem Sohn auf einem Foto sah, wusste ich, dass ich so kein Vorbild bin“, sagt Bürk Herrmann aus Eggersdorf. Er fasste spontan einen Plan: Fasten als Auftakt zu einer Ernährungsumstellung. "Obwohl meine Frau um meine Gesundheit besorgt war, futterte ich eine Woche lang nur Zitronenscheiben, trank täglich 3 Liter Wasser." Dazu Leber- und Gallentee. Dank eines Fastentagebuches hielt er durch. "Ich nahm 5 Kilo ab und war motiviert weiterzumachen." - Sich nicht verführen lassen
Plötzlich waren seine geliebten Wasabi-Nüsse und das Bier am Feierabend tabu. "Meine Freunde waren anfangs irritiert, als ich diese Gewohnheiten ablegte, und immer wieder probierten sie, mich zu überreden", sagt der 1,83 Meter große Verkaufsleiter. Doch er blieb hartnäckig, seine Frau bewunderte seinen Ehrgeiz. Schon bald gab es Lob von den Kumpels. "Auch wenn man dann als Spaßbremse gilt: Der Versuchung muss man willensstark widerstehen." - Verschiedene Sportarten kombinieren
In Sachen Sport wurde dem 33-Jährigen klar, dass er nicht nur Muskeln aufbauen wollte: "Im Studio lernte ich, dass man durch die Kombination von Kraft- und Kardiotraining am meisten Gewicht verliert. Daher ging es nach meinen einstündigen Kraftübungen noch eine Stunde aufs Laufband." Bis zu 4-mal die Woche kam Herrmann von nun an ins Schwitzen – und hielt diesen Trainingsplan tatsächlich 8 Monate lang durch. - Weniger Kohlenhydrate essen
Beim Abnehmen hielt sich unser Leser an einen Low-Carb-Ernährungsplan. Mit dem reduzierte er die Aufnahme von Kohlenhydraten (vor allem über Zucker) und ersetzte sie durch Eiweiß. "Tagsüber aß ich Putenbrust und Handkäse – der hat weniger als 1 Prozent Fett. Abends genehmigte ich mir meist gemischte Salate mit Balsamico-Dressing." - Rückschläge wegstecken
Als sich Bürk Herrmann ein Haus kaufte und viel renovieren musste, fehlte die Zeit für Sport. Er nahm 5 Kilo zu. Doch: "Ich wollte nicht wieder aussehen wie früher. Das war der Ansporn, nach dem Renovieren wieder aktiv zu sein." - Den ganzen Körper trainieren
Um muskulären Dysbalancen vorzubeugen, trainierte er im Kraftraum von Beginn an gezielt den ganzen Körper. "Alles wird insgesamt straffer, meiner Frau gefällt vor allem meine breitere Brust." Sein Tipp: ein einstündiges Zirkeltraining, bei dem er von den Beinen über Po, Rücken, Bauch und Brust bis zu den Schultern alles fordert. Danach je 10 Minuten Stretching und Auslaufen auf dem Laufband.
Sportlicher Papa: Vaterschaft als Diät-Motivation
12.07.2010
, Autor:Gordon Barnard
© Men's Health
nachher
105 / 85 kg
-20 kg
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