Seit dem 1. März wird Fast Food höher besteuert: zu viel Salz, zu viel Fett, zu viel Zucker, so die Kritik und zugleich die Kriterien dafür, welche Lebensmittel unter diese Regelung fallen. Grund sei die zunehmende Fettleibigkeit der Bevölkerung und die zunehmende Belastung des Gesundheitssystems, so das Gesundheitsministerium. Das rumänische Gesundheitsministerium, um genau zu sein. Denn die Fast-Food-Strafsteuer gibt's bislang nur beim jüngsten EU-Mitglied. Und das wird wohl auch so bleiben, denn die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CDU) will niemandem vorschreiben, wie er sich zu ernähren hat. "Aber wir geben den Verbrauchern alle Informationen, um sich bewusst ernähren zu können."
Gut so. Aber leider nicht wahr. Denn seit Jahren verhindert eine Koalition aus Politik und Food-Lobbyisten, dass Verbraucher sich verständlich und schnell informieren können, was in Lebensmitteln steckt. Verpflichtende Nährwertangaben in Restaurants und auf Verpackungen? Und eine Lebensmittelampel, die uns auf einen Blick zeigt, ob Fett- oder Zuckergehalt noch im grünen Bereich sind? In Deutschland: Fehlanzeige! Und weil sich daran so schnell nichts ändern wird, hat Men's Health die Sache jetzt in die Hand genommen: Im aktuellen Heft (Ausgabe Mai 2010, ab Seite 58) und in unserem Bookazine Der Fast Food Survival Guide (ab sofort am Kiosk) zeigen wir, was lecker und trotzdem gut für Sie ist. Einfach und schnell, nach dem Prinzip "Iss dies! Nicht das!", das Sie aus unserem Benefit kennen. Denn wer das Richtige wählt, lebt besser. Im Imbiss wie in der Politik.

| Und was meinen Sie? Kämpfen unsere Politiker wirklich für mehr Transparenz bei Lebensmitteln? Oder hilft auch in Deutschland nur noch eine Fast-Food-Steuer? |
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