Eier
Eier haben die höchste biologische Wertigkeit (BW). Die gibt an, inwieweit der Körper das durch Nahrung aufgenommene Eiweiß zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß nutzen kann. "Der Einfluss der Eier auf den Cholesterinspiegel liegt bei lediglich 10 Prozent", sagt Uwe Schröder vom Sporternährungsinstitut Bad Nauheim: Wenn Sie also mögen, können Sie täglich ein Ei essen.
Empfehlung: Nie rohe Eier essen! Mit Eiklar nehmen Sie viel Avidin zu sich. Es bindet Biotin (wichtig für den Stoffwechsel) und raubt es so dem Organismus.
Fisch
Super: Thunfisch oder frischer Lachs. Essen Sie Fisch mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, etwa Hering. Süßwasserfisch (Forelle) enthält ebenfalls viel Protein und wenig Fett. Tipp: Fisch zum Mittagessen. So futtern Sie abends automatisch 11 Prozent weniger Kalorien als einer, der eine gleichwertige Mahlzeit mit Rindfleisch einnimmt, so eine schwedische Studie. Denn: Fischeiweiß wird langsamer verdaut, hält länger satt.
Empfehlung: Dünsten statt kochen. Beim Kochen büßt der Fisch nämlich den Großteil seiner biologischen Wertigkeit ein.
Käse
100 Gramm davon enthalten satte 27 Gramm Eiweiß, bei 0,5 Gramm Fett. Weiteres Plus: hoher Anteil an Vitamin B 12, B 2 und Calcium. Der Sauermilchkäse schmeckt nicht nur auf Brot, sondern auch überbacken oder im Salat. Alternative: Hüttenkäse – ist sehr proteinreich, besitzt auf Grund des hohen Wassergehalts wenig Kalorien und eignet sich so besonders gut zum Abnehmen.
Empfehlung: Essen Sie diesen Käse mit Kartoffeln, die Kombination der beiden Lebensmittel führt zu einer sehr hohen biologischen Wertigkeit.
Fleisch
"Je geringer der Wasseranteil des Fleisches, umso höher ist der Proteingehalt", sagt Ernährungsexperte Schröder. Unser Tipp: Essen Sie nicht immer nur Hühnchen und mageres Rindfleisch, sondern probieren Sie auch mal Reh oder Hase.
Empfehlung: Lassen Sie Fleisch nach Möglichkeit gut durchbraten – dann können die Untereinheiten der Aminosäuren besser aufgenommen werden. Uwe Schröder erklärt: "Durchbraten setzt die so genannte Denaturierung in Gang – sie entspricht einer kleinen Vorverdauung. Dadurch sind die Proteine dann besser verfügbar."











































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