Teures Meer- oder Steinsalz ist nach Ansicht englischer Gesundheitsexperten nicht gesünder als herkömmliches, preiswertes Tafelsalz. „Meersalz besitzt keinen gesundheitlichen Vorteil“, so Susan Jebb vom Rat für Medizinische Forschung in Cambridge. „Alle diese Salze haben den selben Anteil an Natrium.“
Grund für diese Warnung sei der steigende Anteil derjenigen, die solche Salze kaufen, weil sie denken, es sei gesünder. In einer Straßenumfrage in London gaben 65 Prozent der Meersalzanhänger an, der Kaufgrund sei gesundheitlicher Natur. Ursache für den Umschwung auf teurere und vermeintlich gesündere Salze seien offenbar die Kochtipps prominenter Köche.
Gesundheitsexperten raten aber, den Salzkonsum grundsätzlich einzuschränken, weil Salz jeglicher Herkunft dem Herzkreislaufsystem gleichermaßen schade. Laut Susan Jebb würde allein das Schlaganfallrisiko um bis zu 13 Prozent sinken, wenn man statt 9,5 nur 6 Gramm Salz am Tag zu sich nehmen würde.
Herkömmliches Tafelsalz ist übrigens auch entweder aus Meerwasser oder Salzgesteinen gewonnen und hat daher die Zusammensetzung sowie folglich die gleiche biochemische Wirkung wie teure Salze aus beispielsweise dem Himalaya.
Nicht untersucht wurden dagegen geschmackliche Unterschiede.












































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