- Limonade 95 Prozent einer Limo sind Wasser. „Also kann nur eine sehr kleine Menge bio sein“, erläutert die Hamburger Ernährungswissenschaftlerin Heike Niemeier. Meistens stammen lediglich 3 von 10 Zutaten, etwa der Zucker, aus ökologischem Anbau. Dies steht aber im Einklang mit der EU-Bioverordnung.
- Brot Für Biobrot werden häufig altbekannte Getreidesorten verwendet, etwa Dinkel und Emmer. Die enthalten mehr und bessere Ballaststoffe – dann macht Brot länger satt. Auch Allergiker sollten auf Biobrot setzen. „Biobäcker setzen keine Zusatzstoffe in Form von Backtriebmitteln ein. Diese beeinträchtigen die Verträglichkeit von Brot enorm“, sagt die Expertin.
- Eier Trotz biologischem Futter und Auslauf sind Bioeier nicht gesünder als normale, von wenig mehr Omega-3- Fettsäuren mal abgesehen. Und: Dioxin-Belastungen können jede Eierart treffen.
- Milch Biokühe fressen Gras – ihre Milch enthält deshalb mehr Omega-3-Fettsäuren als die gewöhnlicher Artgenossen. Außerdem wird sie oft nicht homogenisiert – das macht sie verträglicher. Niemeier: „Viele vermeintlich Laktose-intolerante vertragen bloß homogenisierte Milch nicht.“
- Schwein Normalschweinen werden Antibiotika oft direkt in den Nacken gespritzt. So finden sich dort viele Rückstände. Bei Nackensteaks also lieber zu Bioware greifen. Sonst gibt’s beim Schweinefleisch meist keinen Unterschied.
- Kaffee Normale Kaffeefrüchte werden mit Pestizid besprüht, doch das verbleibt auf der Schale und gelangt nicht bis zu den Bohnen. Schadstoffe spielen daher keine Rolle.
Bioprodukte: Wann sich bio wirklich lohnt
12.09.2012
© Men's Health
Nicht immer sind Bioprodukte für den menschlichen Körper gesünder. Wann es sich wirklich lohnt, auf Natur pur zu setzen











































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