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Wirkung von Alkohol: 7 Tipps, wie Sie Alkohol zu Medizin machen

08.02.2013 , Autor:Rufus Rieder
© Men's Health

Die üble Wirkung von zu viel Alkohol ist bekannt. Kontrolliert konsumiert kann er jedoch sogar gesund sein

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Wirkung von Alkohol: Die Temperatur eines Getränks beeinflusst die Wirkung von Alkohol
Die Temperatur eines Getränks beeinflusst die Wirkung von Alkohol © Shutterstock
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Alkohol, Alkoholismus

Von allen alkoholhaltigen Getränken genießt Rotwein unter Medizinern immer noch den besten Ruf. „Tatsächlich jedoch haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass es hauptsächlich der Alkohol selbst ist, der für die Senkung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich ist“ ,so der Münchener Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm. In den Genuss vieler dem Rotwein zugeschriebenen, positiven gesundheitlichen Wirkungen können Sie also auch dann kommen, wenn Sie sich einen Cocktail gönnen. Vorausgesetzt, Sie beachten die folgenden Punkte.

  • Tempo drosseln
    Die scheinbare Überlegenheit des Weines liegt auch darin begründet, dass er zumeist so getrunken wird, wie es den Studien zufolge am bekömmlichsten ist: in Maßen und zu Mahlzeiten. Wie einen edlen Roten, sollten Sie auch einen Cocktail in kleinen Schlucken genießen und ihn vor allem nicht auf nüchternen Magen trinken. Das erhöht Ihre Chancen, zumindest bis Mitternacht einen klaren Kopf zu bewahren. 
  • Wasser tanken
    Wenn Sie prinzipiell auf jedes alkoholische Getränk ein Glas Wasser (besser sogar zwei) folgen lassen, müssen Cocktails nicht als Durstlöscher herhalten. Wasser hilft Ihrem Körper, Alkohol zu verarbeiten, und entschärft die dehydrierende Wirkung von Alkohol, die sonst am folgenden Tag Kopfschmerzen bereitet. Schlafmangel, zu viele Chips und eine verqualmte Location können auch bei niedrigem Alkoholpegel dafür sorgen, dass Sie mit dicker Birne erwachen.
  • Antioxidantien beimischen
    Auch wenn die Schutz-Wirkungen hauptsächlich auf den Alkohol zurückgehen: Es ist trotzdem keine gute Idee, harten Stoff pur zu kippen. „Je konzentrierter Alkohol getrunken wird, desto größer die Gefahr von Schäden an den Schleimhäuten im oberen Verdauungstrakt, die langfristig zu Krebs führen können“, warnt Worm. Doch statt Ihre Drinks einfach nur zu verdünnen, können Sie eine Schippe drauflegen und sich Cocktails mit hochwertigen Säften mixen, die reich an Antioxidantien sind. Nur wenn wirklich „Saft“ auf dem Etikett steht und nicht „Nektar“ oder „Fruchtsaftgetränk“, stecken 100 Prozent Frucht drin.
  • Light vermeiden
    Wenn Sie Drinks mit Limonade oder Cola mischen, nehmen Sie die Vollversion. Studien haben gezeigt, dass Süßstoff Alkohol schneller ins Blut treibt und Sie dadurch natürlich auch eher betrunken macht.
  • Temperatur senken
    Nicht nur die Konzentration des Alkohols gefährdet Ihre Schleimhäute, sondern auch die Temperatur. Worm: „Je heißer Alkohol getrunken wird, desto größer das Risiko.“ Falls Ihnen noch ein Argument gegen Glühwein und Grog gefehlt hat: bitte schön!
  • Qualität kaufen
    Wenn Laien von Alkohol sprechen, meinen sie das, was Chemiker Ethanol nennen. Der ist in Ihrem Glas jedoch nicht allein, sondern wird von so genannten Fuselalkoholen begleitet, vor allem von Methanol. Je minderwertiger der Sprit, desto mehr kann davon enthalten sein. Fuselalkohole belasten den Körper unnötig stark, verursachen fiese Kopfschmerzen und Übelkeit – und können Sie im Extremfall sogar töten, wie die Fälle von kriminellen Panschereien in der Türkei gezeigt haben. Übrigens: Besonders wenig Methanol steckt in hochwertigem Wodka.
  • Dosis berechnen
    Die positive Wirkung von Alkohol auf die Gesundheit schlägt sofort ins Gegenteil um, wenn Sie es zu sehr krachen lassen. Die Menge Alkohol, die statistisch gesehen am meisten Vorteile bietet, liegt für Männer bei rund 35 Gramm täglich – das entspricht rund 0,4 Liter Wein oder 1 Liter Bier oder 100 Millilitern Hochprozentigem (also etwa zweieinhalb Gin Rickey). Aber das ist nur Statistik. Worm: „Individuell kann die Grenze viel niedriger liegen.“

Wirkung von Alkohol: Wie aus Alkohol Medizin wird

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