Heft 06/2012
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Kochkurs So macht man Sushi richtig

18.07.2007 , Autor:Claas Melzian
© MensHealth.de

Überraschen Sie Ihre Freundin doch mal mit selbstgemachtem Sushi! Unser Experte zeigt wie's funktioniert

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Sushi:
Kalorienarme Leckerbissen zum Selbermachen
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Rezepte

Frisch, lecker, gesund – ob als leichter Snack zur Mittagspause oder fester Bestandteil des Diätplans, der Siegeszug der asiatischen Köstlichkeit in Europa setzt sich fort. Höchste Zeit, sich einmal selber an der Sushi-Herstellung zu versuchen. Wir sprachen mit Katsumi Hinohara, Chefkoch der norddeutschen Franchise-Kette Sushi-Factory, um für Sie die wichtigsten Fakten rund um die Zubereitung der Reishäppchen auf den Punkt zu bringen.

Und so geht´s:

  • Am Besten verwenden Sie weißen, geschälten Rundkornreis. Während der Reis köchelt, vermischen Sie Reisessig, Salz und Zucker im Verhältnis 4:3:0,5. Die Mischung wird vorsichtig unter den leicht abgekühlten Reis gerührt, damit er das typisch-säuerliche Aroma annimmt.
  • Bei der Zubereitung des Fischs trennen Sie zuerst das Filet von der Haut. Meist wird die fettreiche Mitte des Filets ebenfalls herausgeschnitten. Schneiden Sie nun einzelne Maki-Häppchen aus dem Filet. Nicht zu dick (ungefähr 1 cm), sonst lassen sie sich später nur mühsam einrollen. Führen Sie das Messer dabei immer in einem Schnitt durch das Filet, um die natürliche Maserung des Fischs nicht zu zerstören.
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Rand des Algenblatts frei lassen
Reis und Algenblatt sind die Basis
  • Breiten Sie ein halbiertes Algenblatt auf der Bambusmatte aus (glänzende Seite nach oben) und verteilen Sie circa 70 Gramm Reis auf dem Algenblatt. Als späterer „Klebestreifen“ bleiben 2 cm des Algenblatts an einer Seite frei. Drücken Sie den Reis etwas fest und streichen die Mitte mit ein wenig Wasabi ein.
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Nicht zu dicke Streifen verwenden
Fisch in der Mitte aneinanderreihen
  • Jetzt geht's an die Füllung: Kombinieren Sie in der Mitte der Reisschicht Lachs, Thunfisch oder Barsch mit Gemüse Ihrer Wahl, beispielsweise Karotten, Avocado, Gurke oder Paprika. Aber nicht zu dick, Sie müssen das Ganze ja noch einrollen können. Zwischendurch immer wieder kurz die Hände in Reisessig-Wasser eintauchen, damit der Reis nicht an den Fingern kleben bleibt.
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Vom Körper weg rollen
Bambusmatte gleichmäßig einrollen
  • Nun ist Fingerspitzengefühl gefragt: Rollen Sie die Bambusmatte langsam und gleichmäßig vor, bis sich der Maki ganz geschlossen hat. Kommt er Ihnen noch etwas locker vor, wiederholen Sie es einfach, bis Sie eine feste Rolle geformt haben. Anschließend heben Sie das obere Ende der Bambusmatte an, drücken den Maki-Rand fest und befeuchten den Rand des Algenblatts mit etwas Reisessig-Wasser. Zuletzt die Bambusmatte weiter nach vorne rollen, bis der Rand die Maki-Rolle verschlossen hat.
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Fertig ist die Maki-Rolle
Jetzt nur noch zerteilen
  • Fertig zum Servieren. Befeuchten Sie dazu das schärfste Messer, das Sie zu Hand haben, mit etwas Wasser und schneiden Sie die Rolle in etwa 3 cm lange Maki-Stücke.
  • Und so präsentieren Sie Ihr Werk: Etwas Wasabi auf den Teller, dazu ein paar Streifen eingelegten Ingwer, um zwischendurch den Geschmack zu neutralisieren, und für mehr Würze ein Schälchen Soja-Soße daneben stellen.

In Kürze finden Sie an dieser Stelle ein exklusives Kochkurs-Video direkt aus der Küche unseres Sushi-Experten Katsumi Hinohara.

Außerdem finden Sie in unserer August-Ausgabe von Men's Health die wichtigsten Zutaten, Werkzeuge und Weisheiten zum Thema Sushi.

So macht man Sushi richtig

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