Leistungssteigernde Getränke, so genannte Energydrinks, stimulieren offenbar vor allem das Gehirn und nicht die Muskelkraft. Zudem müssen diese dazu gar nicht geschluckt werden, so eine britische Studie. Demnach reiche es, wenn die leistungsfördernden Sportgetränke als Mundspülung verwendet werden. Im Mund befinden sich Zucker-Rezeptoren, die das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren, vermuten die Forscher der University of Birmingham und der Manchester Metropolitan University. Folge: Die gefühlte Anstrengung sei geringer als die eigentlich geleistete.
Die Wissenschaftler hatten Radsportler ein Zeitfahren absolvieren lassen, nachdem sie zuvor ihren Mund mit einem Energy-Drink gespült hatten. Keiner der Freiwilligen durfte das Sportgetränk schlucken. Ergebnis: Die Sportler, die sich nur den Mund gespült hatten, waren schneller als jene, die ein zuckerfreies Placebo getrunken hatten.
Das Gehirn begrenzt die Leistungsfähigkeit
Da nur zuckerhaltige Energy-Drinks die Leistung verbesserten, vermuten die Wissenschaftler, dass nicht der Geschmack, sondern spezielle Zucker-Rezeptoren im Mund dafür verantworlich sind. Diese sollen das Belohnungssystem im Gehirn stimulieren. Die Studie des britischen Forscherteams um Edward Chambers bestätigt damit die so genannte Central-Governor-Theorie. Demnach begrenzen nicht Muskeln, Herz oder Lunge die menschliche Leistungsfähigkeit , sondern vor allem das Gehirn.












































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