Das Verhältnis großer Bauch- zu kleinem Hüftumfang ist womöglich verantwortlich für spätere Herz-Kreislauferkrankungen. Durch Kalzium-Ablagerungen steigert bereits ein Bauchumfang von 94 Zentimetern (81 cm bei Frauen) das Herzinfarkt-Risiko erheblich, so eine amerikanische Studie. Demnach werden mit jedem Zentimeter mehr Bauchumfang im Verhältnis zur Hüfte spätere Herzerkrankungen und Schlaganfälle wahrscheinlicher.
Mediziner der Universität Texas untersuchten knapp 3000 Menschen auf frühe Anzeichen von Arterienverkalkung und machten die Hauptrisikogruppe bei den klassischen Bierbäuchlern aus. Im Gegensatz zu Patienten mit kleinem Quotienten zwischen Bauch- und Hüftumfang lagerten die „Spitzenreiter“ dieser Kategorie doppelt so häufig Kalzium in ihren Herzgefäßen. Auch unter Einbeziehung weiterer Risikofaktoren wie Alter, Bluthochdruck und Diabetes ändert sich diese Tendenz nicht.
„Fett, dass sich am Bauch anlagert, scheint biologisch aktiver zu sein als Hüftfett, da es mehr entzündungsauslösende Proteine verberge, die zu Gefäßverkalkungen beitragen“, so Studienleiter James de Lemos. Das Verhältnis vom Bauch- zum Hüftumfang ist damit entscheidender für die Prognose von Herz-Kreislauferkrankungen als der Body-Mass-Index.












































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