Haben Sie schon mal an Ihren Protein-Spiegel gedacht? Zwei Forscher sind davon überzeugt, dass in Proteinen auch der Schlüssel zum Abnehmen liegt.
Auf diese Idee sind David Raubenheimer von der Universität Auckland in Neuseeland und sein Kollege Stephen Simpson in Oxford interessanterweise bei der Beobachtung von Heuschrecken gekommen.
Bekommen die Tiere nämlich Nahrung mit wenig Proteinen, fressen sie so lange, bis sie auch ihren Eiweiß-Spiegel aufgefüllt haben – und wenn sie dabei dabei ganze Landstriche kahl fressen. Dick werden die Tiere nicht, denn den Überschuss an Kohlenhydraten verbrennen sie durch eine hohe Stoffwechselrate.
In Verhaltensexperimenten hat Raubenheimer herausgefunden, dass die Hungerregulation auch beim Menschen zugunsten des Proteins geregelt wird. Wir essen also so lange, bis unser Eiweiß-Spiegel gefüllt ist – im Gegensatz zu Heuschrecken lagern wir aber überschüssiges Fett in Doppelkinn und Speckröllchen ab.
Alle modernen Diäten beschäftigen sich aber nur mit dem Fett- oder dem Kohlenhydrat-Anteil unserer Ernährung. Der der Proteine bleibt immer konstant, in Deutschland liegt er seit Jahren bei 13 Prozent.
Nach Ansicht des Forschers haben wir aber für alle drei Arten von Makronährstoffen auch drei Arten von Hunger: Bei einem Überangebot von Zuckern oder Fett in der Nahrung sind wir trotzdem noch hungrig, so lange unsere Protein-Ration nicht abgedeckt ist.
Deshalb rät Raubenheimer: Um schnell satt zu werden, sollten wir mageres Protein zu uns nehmen, also Soja oder Fleisch mit geringem Fett-Anteil. Vitamine und Antioxidantien können wir uns aus Obst und Gemüse holen, die haben einen niedrigen glykämischen Index, ihre Stärke bauen sie nur langsam in Zucker ab.






















































0 Kommentare
Kommentar schreiben