Wer ungesund lebt, kann bis zu fünfzehn Jahre seiner Lebenserwartung einbüßen, behauptet eine Studie an der britischen Universität Oxford. Als Risikofaktoren für einen frühen Tod machten die Studienverfasser regelmäßiges Rauchen, hoher Blutdruck, einen erhöhten Cholesterinspiegel, Übergewicht und Diabetes aus. Die Studie hatte sich auf diese Faktoren konzentriert, das sie als Hauptursache für Störungen im Herzkreislaufsystem gelten, so die Forscher im British Medical Journal.
Die Forscher hatten gut 40 Jahre alte Daten von 19.000 britischen Staatsbediensteten untersucht und anschließend ermittelten, was aus diesen Menschen geworden war. Demnach reduzierte Rauchen die Lebenserwartung um 6,3, hoher Blutdruck um 5,2, Diabetes um 3,6 und Übergewicht um 1,3 Jahre. Auch ein schlechtes Einkommen (minus 5,4 Jahre) und der Singlestatus (minus 2,2 Jahre) wurden in der Studie als Ursachen ausgemacht. Vereint man jedoch alle Risikofaktoren, kommt einiges zusammen: Der Unterschied an Lebenserwartung zwischen den am ungesündesten und am gesündesten lebenden Männern beträgt 15 Jahre.












































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