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28.07.2010
, Autor:Maika Pufahl
© MensHealth.de
Kontakte zu Freunden, Nachbarn und selbst dem Bäcker um die Ecke lassen Menschen offenbar länger leben. Denn soziale Beziehungen sind gut für die Gesundheit, so eine Studie der Brigham Young University, Utah, USA. Menschen mit einem aktiven sozialen Umfeld hatten eine um 50 Prozent höhere Chance während des Untersuchungszeitraums von 7,5 Jahren zu überleben, so das Ergebnis der Metastudie. "Wenn jemand mit einer Gruppe in Verbindung steht und sich für sie verantwortlich fühlt, überträgt sich das auch auf die eigene Gesundheit. Es werden weniger Risiken eingegangen", so Studienleiterin Julianne Holt-Lunstad. Freundschaften und Beziehungen würden dabei nicht nur positiv auf die Psyche sondern auch auf den Körper wirken, so die Forscherin.
Umgekehrt seien fehlende soziale Kontakte mit bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, fehlender sportlicher Aktivität oder Übergewicht zu vergleichen, so Holt-Lunstad. Einzelgänger stürben im Schnitt früher als sozial aktive Menschen. Die Forscher hatten Daten aus 148 Studien analysiert, die Teilnehmer waren im Schnitt 64 Jahren alt.
Welche Schlüsse unser Blogger Jens Health aus den Erkenntnissen der Forscher zieht, lesen Sie in seinem Beitrag Einsamer sucht Einsame.
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