Wenn unsere Augen zu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt sind, kommt es schnell zu einem Sonnenbrand auf der Hornhaut. Die Folgen: brennende und tränende Augen, Sehstörungen und ein verkrampfter Lidschlussreflex. Auf Dauer kann die UV-Belastung zu einer Bindehautverlederung oder sogar zum Grauen Star führen.
Der Kölner Augenarzt Omid Kermani rät daher zu Sonnenbrillen, die das UV-Licht optimal filtern. "Es kommt nicht unbedingt auf den Preis der Sonnenbrille an", so Kermani, "Auch billige Gläser sind oft schon wirksam. Allerdings gibt es hier Unterschiede bei der Sehqualität. Billiggläser verkratzen leichter und dadurch kommt es zu Abbildungsfehlern".
Daran erkennen Sie eine gute Sonnenbrille, die Ihre Augen wirklich schützt:
- Ideal sind Sonnenbrillen, die über einen so genannten Breitband-UV-400-Schutz verfügen. Er filtert alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich.
- Die Brille sollte das CE-Zeichen tragen.
- Die Größe der Gläser spielt auch eine Rolle. Große Gläser, die relativ dicht anliegen, bieten besseren Schutz als kleine Sonnenbrillen, bei denen seitlich und von oben Licht eindringt. Die Dicke der Gläser hat übrigens kaum Einfluss auf die Schutzwirkung.
- Grundsätzlich sind grüne und braune Gläser am besten geeignet, wobei braun die Farbwahrnehmung am wenigsten verfälscht.
- Weniger geeignet sind blaue Gläser, da sie mehr UV-Licht durchlassen.
- Orange Gläser erhöhen den Kontrast beim Sehen und bringen daher Vorteile beim Skifahren oder Fahrsport.
Erfahren Sie außerdem, worauf Sie beim Autofahren mit Sonnenbrille achten und sich nach einem Sonnenbrand am Auge verhalten sollten.












































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