Trotz gesundheitlicher Beschwerden zu arbeiten, ist in Deutschland fast schon üblich. Diese Tendenz zeigt zumindest der Fehlzeiten-Report 2007 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Ein paar Zahlen: Neun von zehn Arbeitnehmern in Deutschland (93 %) gehen auch dann zur Arbeit, wenn sie sich nicht gesund fühlen. Auch eine leichte Erkältung oder Kopfschmerzen halten die meisten Beschäftigten (77 %) nicht davon ab, ihren Arbeitsplatz aufzusuchen. Wird die Erkrankung akut, wehren sich noch rund 60 Prozent der Männer und knapp 65 Prozent der Frauen gegen die Bettruhe – selbst wenn der Arzt dazu rät. Hauptgründe: sich stapelnde Arbeit (48,5 %) und die Angst um den Job (30,2 %).
Der Report bezieht sich auf rund neun Millionen erwerbstätige Mitglieder der AOK.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben