„Wenn Essen stundenlang warm gehalten oder sogar am folgenden Tag wieder aufgewärmt wird, können Töpfe zu Brutkästen für Viren und Bakterien werden“, sagt der Experte.
Die Ursache für die Verunreinigung muss noch nicht mal eine dreckige Küche oder ein Schmutzfink-Koch sein – es kann auch an Gewürzen und an Kräutern liegen. Sie werden oft nicht mitgekocht, sondern erst zum Schluss dazugegeben, um den Geschmack zu erhalten. Zastrow: „Als Hygieniker kann ich davon nur abraten, denn an Gewürzen ist so ziemlich alles dran, was eine Lebensmittelvergiftung verursachen kann. Darum arbeitet die Großindustrie vielfach gar nicht mit echten Gewürzen, sondern nimmt künstliche Aromastoffe.“
So schnappt die Falle nicht zu:
Lauwarm servierte Speisen sollten Sie besser gar nicht essen. Versuchen Sie zu beobachten, wie oft frische Behälter aus der Kantinenküche zur Essensausgabe nachgeliefert werden. Im Zweifel essen Sie woanders – da, wo Sie der Chef sind (in der eigenen Küche) haben Sie weniger zu fürchten.
„Selbst wenn an den Gewürzen Keime haften, sind die Mengen bei einem sofort verzehrten Essen fast nie groß genug, um ernsthaften Schaden anzurichten“, erklärt Zastrow. Auf langes Warmhalten sollten Sie aber verzichten und lieber einzelne Portionen erst dann aufwärmen, wenn sie tatsächlich verzehrt werden sollen.












































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