Telefonieren mit dem Handy erhöht offenbar nicht das Krebs-Risiko im Gehirn. So lautet das Fazit der bisher größten internationalen Untersuchung zu diesem Thema. Das Londoner Institut für Krebsforschung und drei britische Universitäten hatten in der vierjährigen Studie keinen Zusammenhang zwischen häufiger oder dauerhafter Nutzung von Handys und der Bildung von Hirntumoren feststellen können. Für die Studie wurden gut 1000 Gehirntumor-Patienten und knapp 2000 Freiwillige zu ihrer Handynutzung befragt.
In der Vergangenheit wurde des öfteren vermutet, dass die Strahlen der Mobilfunkgeräte für Beschwerden wie Kopfschmerzen bis hin zu Krebs schuld seien. Dafür gibt es jedoch bis heute keine Beweise. Zudem ergab die Untersuchung, dass moderne Geräte deutlich weniger Strahlung aussenden als ältere Handys.
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