Beim Anschauen einer Komödie verbessert sich offenbar die Durchblutung. Tragische oder schockierende Filme hingegen lassen das Blut langsamer fließen, so eine amerikanische Studie an der Universität Maryland in Baltimore. Die Durchblutung ist für die Sauerstoffversorgung der Organe verantwortlich, Durchblutungsstörungen können sogar zu Impotenz und Herzversagen führen.
Für die Studie hatten sich zwanzig Freiwillige Filme wie „Verrückt nach Mary“ und „Der Soldat James Ryan“ angeschaut. Am Tag vor dem Test durften die Teilnehmer weder Sport machen noch Alkohol trinken. Vor und nach den Filmen maßen die Wissenschaftler den Blutfluss der Testpersonen in der Oberarm-Arterie.
Nach den lustigen Filmszenen habe sich bei 19 von 20 Teilnehmern die Durchblutung verbessert, so die Forscher. Die dramatischen Filmszenen hingegen bewirkten bei 14 Teilnehmern eine Verschlechterung des Blutflusses. Die Auswirkungen konnten die Wissenschaftler bislang nicht exakt erklären. Möglicherweise beeinflussen ausgeschüttete Hormone die so genannten Endothelzellen, vermuten die Forscher, die wichtig für die Regulierung der Spannung in den Blutgefäßen sind.












































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