Obwohl eine kürzlich erschienene Studie zeigt, dass Männer früher sterben und mit ihrer Gesundheit nachlässiger umgehen als Frauen, kümmern sie sich offenbar auch weiterhin kaum um eine wirksame Vorsorge, so ein Bericht des Magazins Prävention und Gesundheitsförderung: Unter sechs Teilnehmern eines Gesundheitskurses findet sich lediglich ein Mann.
Psychologe Thomas Altgeld sieht das Problem in falschen und schlechten Angeboten der Krankenkassen. Als einen weiteren Grund für die Scheu vor so genannten Präventionsprogrammen sieht Altgeld die Erziehung: Mangelnde Vorbilder und das Gerücht, Männer müssten stark sein, führten zu fehlender Vorsorge und Aufklärung.
In Zukunft, rät Altgeld, sollten ein Teil der Kurse speziell für Männer angeboten werden. Vorbild sei die Stadt Bremen: Hier beteiligen sich mit einem knappen Viertel bundesweit die meisten Männer an Präventionsprogrammen.












































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