Durch öffentliche Rauchverbote werden besonders Nichtraucher geschützt. Zu diesem Ergebnis kommen Studien in den USA, Irland und Italien. In Montana (USA) sank die Zahl der Patienten, die mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wurden, um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im italienischen Piemont verringerte sich die Herzinfarktquote um elf Prozent, als dort das Rauchverbot erlassen wurde.
Raucher gibt schädlichste Gifte an Umgebung ab
Eine aktuelle Studie der Indiana University in Bloomington erbrachte den Nachweis: Die Zahl der Herzinfarkte bei Nichtrauchern sank, während sie bei Rauchern konstant blieb. Ursache für Herzschäden sind giftige Bestandteile des Rauches zwischen den Zigarettenzügen. Der so genannte Nebenstromrauch entsteht durch die niedrigere Verbrennungstemperatur und ist toxisch höher belastet als der Hauptstromrauch, den nur der Raucher selbst einatmet.
Geldbuße von bis zu 1000 Euro
Raucher haben es im neuen Jahr schwerer: Das Qualmen in Bundesbehörden, Ämtern und öffentlichen Verkehrsmitteln ist dann in elf Bundesländern streng verboten. Wer erwischt wird, kann mit einer Geldbuße von bis zu 1000 Euro rechnen. In immer mehr Bundesländern gilt das Rauchverbot auch in der Gastronomie. Die Deutsche Bahn hat ebenfalls den Rauchern einen Riegel vorgeschoben: Seit September 2007 gilt in allen Zügen und auf den 5700 Bahnhöfen das Rauchverbot. Einzige Ausnahme: ein gekennzeichneter Raucherbereich auf einigen Bahnhöfen.












































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