Statt mit Pillen können Herzpatienten ihr Risiko-Organ ebenso gut mit Sport schützen. Denn bei vorgeschädigtem Herzen senkt regelmäßige Bewegung zahlreiche Risiken, so ein Bremer Herzspezialist. Gesunde Menschen können zudem auf diese Weise vorbeugen. Der Wert des HDL-Cholesterins steigt beim Ausdauersport um rund zehn Prozent an, habe eine große finnische Studie ergeben. Und dieses "gute" Cholesterin schütze das Herz. Gleichzeitig sinkt der systolische Blutdruck, mit dem das Blut beim Zusammenziehen des Herzens durch die Arterien gedrückt wird, so der Experte.
Bei Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße tritt bereits nach vier Wochen Training eine deutliche Besserung ein, erklärte Rainer Hambrecht vom Herzzentrum Bremen während des deutschen Kardiologentages in Mannheim. Selbst bereits vorhandene Herzschäden ließen sich durch regelmäßiges Ausdauertraining heilen, indem Körperzellen dazu angeregt werden, neue Gefäße in geschädigten Herzregionen zu bilden. Nach Aussage von Hambrecht haben Studien belegt, dass das Sterberisiko bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung oder einer Schwäche der Herzmuskeln um bis zu ein Drittel zurückgeht.












































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