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LiebeshormonBeziehungs-Kleber Oxytocin

06.07.2012 , Autor:Adrian Ewecker © MensHealth.de

Schlechter Sex, kläglicher Höhepunkt, miese Beziehung. Was würden Sie sagen, wenn an alldem vielleicht nur ein Hormon schuld ist?

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Liebeshormon Oxytocin: Oxytocin sorgt dafür, dass es langfristig nicht langweilig wird – oder zumindest, dass es sich nicht langweilig anfühlt
Oxytocin sorgt dafür, dass es langfristig nicht langweilig wird – oder zumindest, dass es sich nicht langweilig anfühlt
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Schlagworte

Liebeskummer, Oxytocin, Partnerschaft

Die Albatrosse sind die Stars der monogamen Vogelwelt: Sie paaren sich ihr Leben lang mit dem selben Partner, es denn sie stürzen ab und kehren nicht zum Nest zurück. Dann geht für den übrig gebliebenen Partner die Balz von neuem los. Die Frage ist nur, ob sie aus freien Stücken immer den gleichen  Vogel im Nest sehen wollen oder es ihnen nicht ein Hormon vorgibt.

Denn zumindest beim Menschen ist das Hormon Oxytocin maßgeblich daran beteiligt ist, wie treu er ist – und auch wie glücklich er dabei ist. Oxytocin sorgt für Vertrauen und Verbundenheit. Spätestens nach zwei Jahren wird es zum Gegenspieler der anderen Lusthormone und macht langjährige und glückliche Beziehungen überhaupt erst möglich. Und glücklicherweise nicht nur das: „Oxytocin hat trotzdem eine luststeigernde Wirkung. Vor allem beim Orgasmus werden hohe Mengen ausgeschüttet. Die sind der Grund für die Phase der Entspannung nach dem Liebesspiel“, so Mesut Durmaz, Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie von hormonexpert.de.

Das Hormon spielt aber auch schon vor und während des Aktes eine große Rolle – die Intensivität des Höhepunkts steht in direktem Zusammenhang mit der Menge an Oxytocin, die sich zu dem Moment im Blut befindet. Das gilt für Männer genauso wie für Frauen. Der Grund: Oxytocin ist für die Zuckungen im Unterleib verantwortlich. Außerdem kann es einen Anti-Stress-Effekt auslösen.

Um den Oxytocin-Spiegel schon vor dem Höhepunkt steigern zu können, sollten Sie auf ein langes Vorspiel setzen! Schon leichte Streicheleinheiten, Massagen oder ein Zungenkuss können die Konzentration des „Kuschelhormons“ deutlich steigern. Tipp: Frauen produzieren vor allem mehr Oxytocin, wenn sie an der Brust und den Brustwarzen berührt werden.

Um die Produktion auf ein langfristiges hohes Niveau zu heben, sollten Sie Ihren Musculus Pubococcygeus trainieren. Gemeint ist der PC-Muskel. Der liegt im Beckenbodenbereich und  unterstützt die Oxytocin-Produktion. Durch mehrfaches, gezieltes anspannen stärken Sie den Muskel und damit auch Ihr Liebesspiel.

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