Nach der Arbeit noch eine Runde Joggen oder die Hanteln schwingen: Laut einer neuen US-Studie können sich dazu vor allem diejenigen aufraffen, die sich im Job ohnehin körperlich verausgaben. Demnach treiben Männer und Frauen, die in ihrem Beruf ständig auf den Beinen sind, unter der Woche mehr Sport als Bürohengste und Bürostuten, so die Studienverfasser des National Institutes of Health in Bethesda, Maryland.
Dass sportliche Betätigung nicht unbedingt davon abhängt, wie viel Zeit zur Verfügung steht, zeigte zudem dieses Ergebnis: Im Vergleich mit Arbeitslosen fänden vollzeitbeschäftigte Männer – egal ob aktiver Job oder sitzende Tätigkeit – wesentlich häufiger die Zeit für eine Runde auf dem Crosstrainer oder einen Waldlauf, so die Forscher.
Anders die Ergebnisse bei den Frauen: Hier schnitten Hausfrauen und Arbeitsuchende in puncto Bewegung besser ab, als ihre Mitstreiterinnen mit vorwiegend sitzender Tätigkeit. Für einen möglichen Grund gaben die Wissenschaftler an, dass erwerbslose Frauen durch die Aktivität einen Ausgleich suchten oder in ihrer Rolle als Mutter ohnehin stark körperlich gefordert würden. Detailliertere Gründe für die Studienergebnisse können die Forscher jedoch nicht nennen. Möglich seien unter anderem verschiedene Einstellungen gegenüber Sport und Job oder aber die finanziellen Mittel, die man in den Freizeitsport investieren kann, schreiben Studienverfasser im Fachmagazin "American Journal of Preventive Medicine".
Für ihre Studie befragten die US-Wissenschaftler rund 1800 Erwachsene im erwerbsfähigen Alter über ihren Lebensstil und ihre Arbeitsgewohnheiten. Die Probanden trugen über mehrere Tage ein Fitnessmessgerät, mit dem unter anderem die Anzahl der Schritte und die Laufgeschwindigkeit gemessen wurden.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben