
Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr 60.000 an Prostatakrebs
Gefahr erkennen: Bei einem Prostatakarzinom handelt es sich um einen verhältnismäßig langsam wachsenden Tumor. Erkrankt ein älterer Mann, ist die Wahrscheinlichkeit also sehr groß, dass er nicht daran stirbt. Für alle Betroffenen in mittleren Jahren besteht dagegen höchste Alarmstufe bei dieser Diagnose, denn: Ist Prostatakrebs erst mal über die Vorsteherdrüse hinausgewachsen, ist er kaum heilbar.
Es gibt zwar auch gutartige Wucherungen, doch mit denen ist ebenfalls nicht zu spaßen. Normal ist, dass die Prostata mit den Jahren allmählich wächst. Geht das aber zu schnell, drückt ihr Gewebe auf die Harnröhre und presst sie zusammen – mit der Folge, dass der Urin beim Wasserlassen nur noch tröpfelt. Sie müssen nachts häufiger zur Toilette. Wenn es ganz schlimm kommt, ist eine Operation, bei der ein bisschen Prostatagewebe abgetragen wird, unvermeidlich.
