
Vor gut zwei Jahren veröffentlichte die Europäische Union ein Gutachten bezüglich neu auftretender Gesundheitsrisiken. Eines der Risiken kommt in Form von MP3-Playern daher
Ein handelsübliches Gerät erreicht, je nach Modell, eine maximale Lautstärke von 80 bis 115 Dezibel. 80 Dezibel gelten als Obergrenze dessen, was das Gehör ohne Schäden ertragen kann.
Nach Schätzungen der Europäischen Union drehen fünf bis zehn Prozent aller MP3-Nutzer – das entspricht rund fünf Millionen Deutschen – ihre Musik jedoch lauter auf. Die Folge sind dauerhafte Gehörschäden. Laut einer belgischen Studie der Universität Gent leidet die Hörleistung von Testpersonen bereits nach einer einzigen Stunde Beschallung mit 100 Dezibel. Wer sich dem Lärm regelmäßig längere Zeit aussetzt, riskiert Schwerhörigkeit in jungen Jahren.
