Ein Stiernacken ist möglicherweise ein Zeichen für ein Cholesterin-Problem, so eine Studie. Der Clou: Es geht nicht darum, dass die Betroffenen etwa zu viel Cholesterin im Blut haben, sondern zu wenig des "guten" Cholesterins HDL. Und: Der Effekt tritt selbst dann auf, wenn der restliche Körper des Betroffenen dünn ist.
Im Gegensatz zu anderen Risikofaktoren betrifft das Fett am Hals nur das "gute" Cholesterin: Je größer der Stiernacken, desto weniger hatten die Testpersonen der Studie davon in ihrem Blut, so die Forscher vom Imperial College in London. Bei den männlichen Testpersonen der Studie lag der durchschnittliche Halsumfang bei 40,2 Zentimetern. Vergrößerte sich der Umfang um jeweils drei Zentimeter, sank der "gute" Cholesterin-Spiegel im Blut jeweils um etwa 2,2 Milligramm pro Liter. Diese Cholesterin-Art ist aber wichtig, weil es das Cholesterin aus den Zellen in die Leber überführt, wo es abgebaut wird (das "schlechtes" Cholesterin LDL macht das Gegenteil). Halsumfang-Änderungen hatten allerdings keine Auswirkungen auf den Gehalt an "schlechtem" Cholesterin.
Während der HDL-Pegel bei einem Stiernacken auch ohne Hüftspeck sinkt, summiert sich der Effekt, wenn man an beiden Stellen überdurchschnittlich viel Speck mit sich herumträgt, so Teamleiter Jimmy Bell.












































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